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»Samurai Pizza Cats«, »Marshall Bravestarr« u.a.

Die 13 besten Cartoons aus der Kindheit, die ihr vergessen habt

Kinder der späten Achtziger und Neunziger Jahre erinnern sich noch gut an dieses Ritual: An Wochenenden möglichst früh aus dem Bett und im Schlafanzug Cartoons schauen. Wir präsentieren die 13 besten Serien der Kindheit, die ihr vergessen habt. (Artikelbild: Youtube)

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»Samurai Pizza Cats«
Lange bevor Katzen und Pizza durch das Internet zu kultisch verehrten Ikonen wurden, rückte diese japanische Serie das tierisch-kulinarische Duo in den Mittelpunkt. Die drei Katzen Speedy Gorgonzola, Guido Casanova und Polly Ester betreiben ihre Pizzeria jedoch nur als Tarnung für eine geheime Identität. Als Samurai macht das Trio Jagd auf den Schurken Big Zaster und seine Roboter. (BK)

»Die Astro-Dinos«
»Die Astro-Dinos« kombiniert klassische Science Fiction mit der ab den Achtzigern anhaltend großen Begeisterung kleiner Kinder für die Urzeitwesen. Vier Teenager geraten in den Kampf zwischen zwei verfeindeten Gruppen von sprechenden Dinosauriern aus dem Weltraum. Den heldenhaften Astro-Dinos stehen dabei ihre Widersacher, die gemeinen Tyrannos gegenüber. 1987 erstmals in den USA gesendet, war die Serie im deutschen Privatfernsehen 1992 zu sehen. (BK)

»Filmation’s Ghostbusters«
Filmation erwarben sich Weltruhm als Macher von Serien wie »He-Man« und »She-Ra«. Bereits 1975 hatte das Studio eine kurzlebige Realfilm-Serie namens »The Ghost Busters« produziert. Nach dem großen Kinoerfolg der Geisterjäger um Bill Murray von 1984, besann man sich auf die Vergangenheit und produzierte insgesamt 65 Folgen von »Filmation’s Ghostbusters«. Inhaltlich bestehen indes keinerlei Gemeinsamkeiten zum Kinoabenteuer. Den Hauptfiguren Jake Kong und Eddie Spencer steht hier neben dem Gorilla Tracey auch ein sprechendes Telefon und der Schwein-Fledermaus-Mutant Belfry zur Seite. (BK)

»Kickers«
Die japanische Zeichentrickserie war in ihrem Heimatland gar nicht mal so beliebt, dafür aber in Deutschland umso mehr. Klar, die Kids hier lieben Fußball. »Kickers« sind eine wenig erfolgreiche Kinderfußballmannschaft. Der zwölfjährige Gregor ist neu in der Stadt, will unbedingt Fußball spielen und wird Teil des Teams. Das wird nach und nach immer besser, eine klassische Underdog-Geschichte entwickelt sich. Die »Kickers« liefen etwa gleichzeitig mit »Captain Tsubasa« im Fernsehen, waren aber deutlich weniger verbissen. Was die Serien aber gemein haben, ist das maßlose und fast niedliche Überschätzen der Bedeutung von Kindermannschaften und das Schaffen von Vorbildern für vor allem kleine Jungs. (JB)

»Galaxy Rangers«
»Im Jahre 2086 reisten zwei friedliche Bewohner fremder Planeten auf die Erde. Sie brauchten unsere Hilfe«, so beginnt der Vorspann von »Galaxy Rangers«. Als Gegenleistung erhielt die Menschheit technisches Wissen, das ihr ermöglichte, den Weltraum zu erkunden. Die Wahrung des galaktischen Friedens kommt in diesem Sci-Fi-Western einer Gruppe von Rangers zu, die im neuen Grenzland auf Patrouille gehen. Die amerikanische Serie, die gewisse Parallelen zum japanischen »Saber Rider und die Starsheriffs« aufweist, startete in Deutschland 1990 auf Tele 5. (BK)

»Marshall Bravestarr«
Ein weiteres Wild West-Szenario war bereits ein Jahr zuvor, ebenfalls auf Tele 5 zu sehen. »Marshall Bravestarr« kombiniert den Western-Ansatz mit Charakteren und Geschichten, die nicht selten an »He-Man« erinnern. Statt auf die Macht von Grayskull, setzt Hauptfigur Bravestarr, ein Angehöriger des Stammes der New Cheyenne auf die Geister verschiedener Seelen-Tiere, wie Bär, Wolf und Puma. In der deutschen Synchronisation ist hier in den Nebenrollen Handlebar und Deputy Fuzz mit Herbert Tennigkeit ein legendärer Hörspiel-Sprecher des Europa-Labels zu hören. (BK)

»Anne mit den roten Haaren«
Schon der deutsche Titelsong, gesungen von der 2017 verstorbenen Joy Fleming, ist wahnsinnig kitschig und die Serie selbst tropft auch nur so vor Schmalz. Trotzdem ist sie liebevoll gemacht und Anne vielleicht ein bisschen zu romantisch veranlagt, dank ihres Temperaments aber noch immer eine ganz tolle Heldin vor allem für junge Mädchen. Ende der Siebziger lieft »Anne mit den roten Haaren« zunächst in Japan, in den Achtzigern war sie dann auch im deutschen Fernsehen zu sehen. Die Zeichentrickserie basiert auf dem Klassiker »Anne auf Green Gables« von Lucy Maud Montgomery. 2017 gab es zur Vorlage eine neue Serie bei Netflix – die taugt aber nichts, bleibt lieber beim Animé. (JB)

»Bobobobs«
Noch so eine Serie, die vielen wahrscheinlich eher wegen ihres eingängigen Titelsongs im Kopf geblieben ist. Die »Bobobobs« sind eine Gruppe von menschenähnlichen Wesen, die mit ihrem wie ein altes Segelschiff aussehenden Raumschiff im Weltall unterwegs sind. Ihre Mission: Die Menschheit auf der weit entfernten Erde zu retten. Unterwegs treffen sie auf allerlei zum Teil gefährliche Wesen. Die »Bobobobs« sind allesamt unfassbar putzig, die Welten, in denen sie sich bewegen knallbunt und die Atmosphäre der Zeichentrickserie schafft ein wohliges Gefühl. In Deutschland waren die Folgen im Rahmen des »Bim Bam Bino«-Kinderprogramms zu sehen. (JB)

»David, der Kabauter«
Optisch den »Bobobobs« nicht unähnlich sind die Kabauter. Diese Heinzelmännchen haben den Wald als Lebensraum und Leben im Einklang mit Tierwelt und Flora. Titelheld »David, der Kabauter« ist zunächst als Arzt in dieser Welt unterwegs, später dann als Richter. Für den deutschen Markt wurden aus zwei ursprünglich separaten spanischen Serien einfach zwei Staffeln der selben Sendung gemacht. Alle kleinen Zuschauer des »Li-La-Launebär« dürfte das allerdings kaum gestört haben. (BK)

»Die Raccoons«
Dieser kanadische Cartoon lief erstmals zwischen 1987 und 1992 im deutschen Fernsehen. »Die Raccoons« erzählt die Abenteuer des Waschbären Bert Raccoon und seiner Freunde, die zusammen ihre Heimat, den Immergrünen Wald bewahren möchten. Dessen Erhalt ist fortwährend durch die Geschäfte des gierigen Erdferkels Cyril Sneer bedroht, der sich nicht um Umweltverschmutzung kümmert, so lange ein Geschäft zu machen ist. (BK)

»Widget – Der kleine Wächter«
Umweltschutz war ein großes Thema in Cartoons während der Achtziger und Neunziger Jahre. Wohl der bekannteste Streiter für die Umwelt ist Superheld »Captain Planet«, doch auch der Außerirdische Widget und sein Sidekick, das fliegende, sprechende Megahirn, haben Umweltsünder im Blick. Der kleine violette Held kann sich in allerlei Gegenstände und Tiere verwandeln, was sich bei seinen Missionen als äußert hilfreich erweist. (BK)

»Captain N«
Es dürfte allgemein bekannt sein, dass Cartoon-Serien oft dazu dienten, Spielzeugverkäufe anzukurbeln. Im Fall von »Captain N« ging es um den 1989 noch jungen Konsolen-Markt. Protagonist Kevin wird von seinem NES ins Videospiele-Land katapultiert, um dort an der Seite von Link (»Zelda«), »Donkey Kong«, »Kid Icarus« und anderen Game-Charakteren Abenteuer zu bestehen. Fun Fact: Kevins Synchronsprecher Ekkehardt Belle war in den frühen Siebzigern in Filmen wie »Matratzen -Tango« und »Schulmädchen Report 5« zu sehen. (BK)

»Fantastic Max«
Im Katalog der Hanna-Barbera Studios finden sich Klassiker wie »Familie Feuerstein«, »Die Jetsons« und »Yogi Bär«. 1988 produzierte die legendäre Trickfilmschmiede mit »Fantastic Max« eine kindergerechte Serie mit fantastischen Elementen. Baby Max, sein außerirdischer Freund Fidibus und der Bauklotz-Roboter A.B. Sitter unternehmen mit ihrer Rakete aus dem Sandkasten Ausflüge ins All. Diese Vorstellung konnten wohl viele Kinder teilen. (BK)

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