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INTRO – Über 27 Jahre dein Magazin für Popkultur und Kontrollverlust. Der aktive Betrieb ist eingestellt. Hier findest du weiterhin das gesamte digitale Archiv 1992-2018.

Träum weiter!

»Becks letzter Sommer«

Christian Ulmen als sympathischer Teilzeitloser. Klingt nach einer guten Besetzung – und nach einem guten Film.
Geschrieben am
Einerseits schön, dass man als gescheiterter Rockmusiker noch eine ziemlich passable Lehrerkarriere hinlegen kann. Andererseits blöd, dass so viele Lehrer tatsächlich gescheiterte Rockmusiker sind. So wie Robert Beck (Christian Ulmen), der anlässlich seiner Midlife-Crisis mal wieder bereut, die E-Gitarre seinerzeit dem öffentlichen Dienst zuliebe an den Nagel gehängt zu haben. Frischen Wind wittert der sympathische Teilzeitloser, als er unter seinen Schülern einen talentierten Wuschelkopf ausfindig macht, der fies gut »Seven Nation Army« spielen kann. Für Beck ist es die Gelegenheit, seine geplatzten Träume stellvertretend in Erfüllung gehen zu lassen. Ein Phänomen, das man im Film bisher vor allem bei Ballettmüttern angetroffen hat. »Becks letzter Sommer« basiert auf Benedict Wells’ gleichnamigem Roman und schreit nach Christian Ulmen in der Hauptrolle. Die warmherzige Roadmovie-Inszenierung sorgt gleichzeitig dafür, dass der Film alle mutlosen Träumer in eine große bärige Umarmung mit einschließt. 

Becks letzter Sommer

Release: 01.02.2016

– Intro empfiehlt »Becks letzter Sommer« (D 2015; R: Frieder Wittich; D: Christian Ulmen, Friederike Becht; Universum)