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Baphomets Fluch: Der Engel des Todes

Story: Knapp zehn Jahre nach Erscheinen des ersten Teils der “Baphomets Fluch”-Serie geht das Abenteuer nun in die vierte Runde und bedeutet für unsere Protagonisten wieder einmal jede Menge Knochenarbeit. Die hübsche Anna Maria ist nämlich im Besitz eines ebenso mysteriösen wie mächtigen Artefakts,
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Story: Knapp zehn Jahre nach Erscheinen des ersten Teils der “Baphomets Fluch”-Serie geht das Abenteuer nun in die vierte Runde und bedeutet für unsere Protagonisten wieder einmal jede Menge Knochenarbeit. Die hübsche Anna Maria ist nämlich im Besitz eines ebenso mysteriösen wie mächtigen Artefakts, das nicht nur sie, sondern auch die Mafia gern ihr Eigen nennen würde. Es geht um die Bundeslade, einatomiges Gold und eine finstere Vatikan-Verschwörung. Hört sich beinah nach dem Drehbuch für einen neuen “Indiana Jones”-Streifen an.

Handling:
Wie schon im letzten Teil sind Charaktere und Umwelt Echtzeit-gerendert. Die Steuerung liegt irgendwo zwischen 3rd-Person-Survival-Game à la “Resident Evil” und einem klassischen Point&Click-Interface, wie wir es von den ersten beiden Teilen der Reihe gewohnt sind. Leider ist die Kameraführung stellenweise so ungeschickt, dass erst in mehreren Anläufen das betrachtet werden kann, was man auch wirklich sehen will. Ebenso verhält es sich mit der Steuerung. Für ein reines Point&Click-Adventure wäre die Steuerung ausreichend gewesen, den zahlreichen Arcade-Einlagen hätte jedoch eine etwas präzisere Steuerung gut zu Gesicht gestanden.

Was bleibt:
Alles in allem ist “Der Engel des Todes” ein solides Adventure, das jedoch durch seine teils mageren spielerischen Elemente und die etwas angestaubte 3D-Engine leider dem Kultstatus der ersten beiden Teile hinterherhinkt. Wer jedoch mysteriöse Vatikan-Verschwörungen im Dan-Brown-Stil mag, ab und an mal gerne eine kleine Action-Einlage meistert und vor allem natürlich gerne rätselt, dem sei dieser Titel trotzdem ans wilde Abenteurer-Herz gelegt.

Glanzlicht:
Bei all den Ernüchterungen bleibt als Glanzlicht einzig die Story. Eine wilde Mischung aus Dan Browns “Sakrileg” und “Illuminati”, abgerundet mit einer Prise Indy-Jones-Flair, rettet den Titel so gerade über die Runden und lässt für den nächsten Teil in der “Baphomets Fluch”-Reihe die Hoffnung, dass die Entwickler den Fokus mehr auf Spielbarkeit und Spieltiefe als auf die Weiterentwicklung einer mittelmäßigen 3D-Engine setzen.