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"Schau Schau": Das neue Video!

Selig

Selig sind zurück: Für die einen bedeutet diese Meldung einen kurzen Moment des Glücks, für andere klingt sie wie "Etwas hat überlebt", dem Slogan aus "Jurassic Park".
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Selig sind zurück: Für die einen bedeutet diese Meldung einen kurzen Moment des Glücks, für andere klingt sie wie "Etwas hat überlebt", dem Slogan aus "Jurassic Park".


Zu sagen oder schlimmer noch: zu schreiben, dass man Selig vermisst habe, gilt in Indie-Kreisen ungefähr als so cool wie die FDP oder Til Schweiger. In den Neunzigern schieden sich die Geister an der sogenannten "deutschen Grunge-Band", erklärte Hasser sahen in ihr eine glattgebügelte Deutschrock-Chimäre aus den Untiefen der Viva-Labors, die durchgestylten Videos und dieses Fünf-Freunde-machen-Musik-Konzept sorgten nicht gerade für anerkennendes Nicken bei den Checkern. Einerseits.

Andererseits haben Selig die deutsche Musiklandschaft in den Neunzigern nachhaltig gesprägt, haben mit "Ohne Dich" eines der schönsten deutschsprachigen Lieder über die Liebe und so geschrieben und mit dem Zweitwerk "Hier:" ein überaus geschmackvolles Gitarrenrockalbum veröffentlicht. Auf die Frage "Ist es wichtig?" dass es Selig wieder gibt, kann man also antworten: So richtig wichtig ist es nicht. Aber schön Jan Plewkas Stimme wieder zu hören.

Das neue Album, das erste seit 1997, heißt "Und Endlich Unendlich" und erscheint am 20.03. via Vertigo / Universal.

Video: Selig - "Schau Schau"





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