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»Hysteria«

The Moth

Die musikalische Apokalypse kommt aus Hamburgs Rotlichtviertel: The Moth aus St. Pauli servieren ihren Doom-Sludge-Core noch brachialer und roher als auf den Vorgängeralben.
Geschrieben am
Nachdem sich The Moths mit ihrem letzten Album »And Then Rise« vor zwei Jahren noch näher an einem konventionellen Doom-Metal-Sound bewegten, klingen die Songs des Nachfolgers »Hysteria« nun kaputter, derber und böser – sind das ideale Transportmittel für eine tiefschwarze Endzeit-Atmosphäre. Glaubt man dem Label, ist der rumpelige Demo-Sound tatsächlich authentisch: Statt im Studio wurde »Hysteria« an nur einem Tag im Proberaum der Band auf dem Kiez aufgenommen – mit nur einem Mikro vor jeder Box und in jeweils zwei oder drei Takes.

Anstrengend oder matschig klingt das Ergebnis aber nicht, auch wenn die Vocals von Bassistin Cecile Ash und Freden Mohrdiek immer noch Mühe haben, sich gegen die bleiernen Riffs und die wuchtigen Beckenschläge durchzusetzen. Die minimalistische Produktion gibt den Songs eine Direktheit, die die ohnehin schon brutale Wucht des Materials noch einmal verstärkt. Eine Extremerfahrung ohne Feinheiten, aber auch ohne Wenn und Aber.

This Charming Man

Hysteria

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