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»Couleur«

Fjørt

Viel Zeit haben sich Fjørt für ihre neue, dritte Platte nicht gelassen. Glücklicherweise wirkt »Couleur« trotzdem nie wie ein Schnellschuss. 
Geschrieben am
»Rückwärts war nie vorgesehen«, schreit Chis Hell in »Südwärts« und läutet damit die Marschrichtung von »Couleur«, der neuen LP seiner Band Fjørt, ein. Mit reichlich Gift und dem gleichen Druck, der auch schon »Kontakt« ausmachte, wüten sich die Aachener durch ihre elf Songs, die Meinungsfreiheit – sowohl politisch als auch zwischenmenschlich – zu ihrem wesentlichen Leitmotiv machen. Gut, dass sich das grundsätzliche Klangbild nicht wesentlich gewandelt hat und Fjørt kein bisschen leichter verdaulich sind als auf dem Vorgängeralbum.

Trotzdem haben sie mit »Windschief« den wohl zugänglichsten Song ihrer Karriere vorgelegt. Und sie probieren mehr aus und erlauben sich Ausflüge in den Postrock, ohne dabei ihre Brachialität zu verlieren. Auch textlich geht »Couleur« deutlich tiefer als die oft durchschimmernde Poesiealbum-Lyrik einiger vergleichbarer Bands: Hier sind Fjørt vertrackt, aber trotzdem deutlich. Und es klingt so, als hätten die Worte zwingend rausgemusst. Eben wie bei einer Band, die sich selbst und ihre Musik nicht als Teil eines Karriereplans oder als Arbeit, sondern als pure Notwendigkeit begreift.

Fjørt

Couleur (Bonustrack Version)

Release: 17.11.2017

℗ 2017 Grand Hotel Van Cleef

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