Alle Rezensionen zu Warner
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»Ballast der Republik«
Die Düsseldorfer haben sich selbst zum »Ballast der Republik« ausgerufen und sind eine Band, die sich – im Gegensatz zu den immer wieder unterhaltsamen, ewigen Berliner Rivalen Die Ärzte – nicht mehr neu erfinden kann. Das Album ist der Beweis. [mehr]
»Master Of My Make-Believe«
Santigold spaltet sich nicht nur auf dem Cover-Artwork, die geschmackssichere Neo-Diva inszeniert auf diesem Album all ihre Facetten. [mehr]
»Off!«
Die Band um Black-Flag- und Circle-Jerks-Urgestein Keith Morris drischt sich in einer alles andere als akademischen Viertelstunde durch sechzehn Songs wie Fäuste, die nur aus Mittelfingern bestehen. [mehr]
»Phantom Antichrist«
Kreator geben ihrem Thrash einen Arschtritt und punkten mit Stadion-Refrains und gedopeten Gitarren-Dribblings der Liga Stan Libuda. [mehr]
»Exister«
Auf ihrem sehr gelungenen ersten Studioalbum seit 2004 zeigen sich die wieder auferstandenen Hot Water Music straighter, schneller und eingängiger denn je. [mehr]
»HBLX«
Vermutlich soll das sein: moderner Rock mit Bläsern, bei dem auch mal gekifft werden darf. In echt ist es aber: sehr anstrengend und irgendwie die amtliche Neunziger-Hölle, die man längst schon überwunden glaubte. [mehr]
»Welcome Home«
All The Young sind eine junge Band aus Stoke-on-Trent, die sich mit leidenschaftlich codierter Rockmusik einen Platz im Tagesprogramm großer Radiostationen erspielen will. [mehr]
»Some Nights«
Das Album der New Yorker hört sich einfach (kein heimlicher Diss!) nett an. Manche Ideen zünden nicht wirklich, aber die dicke Produktion und Ruess’ Freddy-Mercury’eskes Stimmgebaren tragen darüber hinweg. [mehr]
»Rooms Filled With Light«
Die zweite Platte der Schweden-Engländer besitzt trotz mehr Poppigkeit auch etwas Sprödes und entfaltet sich längst nicht beim ersten Hören. Dann aber enthüllt sich im Zwiebellook Schicht für Schicht Großes. [mehr]
»The Dreamer, The Believer«
Diese ganze Positiv-Rap-Nummer von Common wirkt mal wieder etwas bigott, wenn der Protagonist in fast jedem Track über Bitches schimpft. [mehr]
»Part Lies, Part Heart, Part Truth, Part Garbage, 1982-2011«
R.E.M verabschieden sich vom Musik-Business mit der bisher umfangreichsten Compilation ihrer Karriere. [mehr]
»Me. Me.«
Nach der Beteiligung am »Keinohrhasen«-Soundtrack und einem überraschend fluffigen Homerecording-Debüt sind Plushgun nun eine Band. [mehr]
»Audio Video Disco«
Die zwei Franzosen haben zuletzt die Tanzflächen mit schwerem Gerät umgepflügt... [mehr]
»Black Rainbows«
»Black Rainbows«. Ein Bild, das sich mit dem dazugehörigen Album streiten muss, wer denn nun schlechter ist. [mehr]
»In The Mountain, In The Cloud«
Unermüdliches Touren konnte die alaskischen Workaholics nicht davon abhalten, ihr sechstes Album in sechs Jahren abzuliefern. Und was für eins: tiefgründig, eingängig, brillant. [mehr]
»I'm With You«
Red-Hot-Chili-Peppers-Platten sind auch mit diesem Exemplar ein gutes Stück weit »larger than life«. Das Gesamtphänomen muss einen längst nicht mehr vom Hocker reißen; dass einen ein paar Songs aber unabhängig vom Brimborium wiederum zu erreichen wissen, ist eine nicht zu unterschätzende Leistung. [mehr]
»Eine Frage der Zeit«
Wenn die mittlerweile zum Trio geschrumpfte Band noch mehr aus dem Schatten des Gefälligen ins Licht tritt, lässt sich in Zukunft richtig Großes erwarten. [mehr]
»Explicit Pictures«
We Are Enfant Terrible sind mit ihrer Party-Melancholie eine Art Indie-Atzen in Moll. [mehr]
»The English Riviera«
Nach Laptop-Pop spielen Metronomy nun herrlich unfetten Softrock, beflügelt von einer spät erwachten Liebe zu Fleetwood Mac und Steely Dan. [mehr]
»Pedals«
Entspannter und verzückender Indie-Rock, fordernd und berieselnd gleichermaßen. [mehr]
»Coming Home By DJ Hell«
Facettenreiches, vom Jazz inspiriertes kleines Meisterwerk, das sich herrlich zum Wegdriften eignet. [mehr]
»Spalter : Collapse Into Now«
R.E.M. sind nach wie vor die Größten. Die größten Grönemeyer-Darsteller des internationalen Rock, oder was? Der Legendenstatus von Michael Stipe und seiner Pädagogencombo langweilt viele Ex-Fans schon mal. Und das trotz eines neuen Albums mit Berlin-Wurze [mehr] [3 Kommentare]
»Boombox«
Die Beatsteaks haben eine ganze »Boombox« voller Hits abgeliefert. Beeindruckende Leistung. [mehr]
»The Party Ain't Over«
Die Rockabilly-Queen (Jahrgang 1937) macht gemeinsame Sache mit Mr. White Stripes. Und es klingt genau so, wie man sich das in verwegenen Träumen ausmalen würde. Heimliches Highlight des noch jungen Jahres. [mehr]
»Dimmu Borgir - »Abrahadabra««
Aktuell nicht gerade Genre-konform in weißen Fellkostümen, es kommen Assoziationen zu Leslie Mandokies Spätsiebziger-Gruseltruppe Dschinghis Khan auf. Die Musik indes brät alles wieder ins Reine. [mehr]