»Lex Hives«
Die Anzüge aus Schweden sind zurück – aber Moment mal, The Hives waren wirklich weg? Diese Platte klingt nun wirklich nicht so. [mehr]
»A Joyful Noise«
Selbst wenn allerorts argumentiert wird, wie sehr sich Gossip von ihren musikalischen Wurzeln weg entwickelt haben, macht diese Disco-Pop-Platte mit kaum noch Garagen-Einfluss einfach zu viel Spaß, um sie zu kritisieren. [mehr]
»Happy To You«
Chefs, Champions-League und Strippenzieher: Schweden-Electropop trifft auf amerikanischen Songwriter – und das funktioniert weiterhin ganz ausgezeichnet. [mehr]
»Grüner Samt«
Der »schwarze Jack Black« beziehungsweise der »weiße Barry White« bringt basslastige Songs wie »Alice im Wlan Land« – absurder Humor auf Helium statt platter Kiffer-Blödsinn. [mehr]
»Tacheles«
Die Musik klingt zeitlos poppig und hat sich bereits mit dem letzten Album von Kim Wilde und Ideal zu einer frecheren Version von 2raumwohnung gemorpht. Ein Album für den stylishen Mainstream. [mehr]
»Sounds From Nowersville«
Unfassbar oberfreundlich. Dieser Pop gefällt, ohne zu nerven. Allerdings mal sehen, was passiert, wenn man damit überall zugedudelt wird. [mehr]
»Shallow Bed«
Dry The River gefallen sich in einer hymnenartigen Feierlichkeit, die zwischen Trauerfeier und Bauernhochzeit changiert – eine völlig unnervige Geige inklusive. [mehr]
»Velociraptor!«
Der Titel klingt wie »Roflcopter!«, war aber angeblich der T-Rex-Killer unter den Dinos. Und ähnlich mutet auch dieses Album an – zwischen Retro-Retro und kreativer Fleischeslust. [mehr]
»Color The Trees«
Wenn das Album so einschlägt, wie es sollte, muss Mozilla bald Tantiemen an Firefox AK zahlen. [mehr]
»XOXO«
Perfekte Kaminfeuer-CD vom »Britpop-Spast«. [mehr]
»Talk About Body«
JDs Men füllt die Lücke zwischen der songorientierten Arbeit von Acts wie Le Tigre und den tanzbaren Post-Disco-Electro-Moves in den dusteren Clubs der Metropolen. [mehr]
»Jupiter Jones«
Vieles neu, einiges gewöhnungsbedürftig, aber letztlich alles noch Jupiter Jones. [mehr] [1 Kommentar]
»So Gesehen Unmöglich«
Geschmackvoller Sprechgesang im Fahrwasser von Peter Fox und Clueso mit eigener Stimme. Braucht niemand, aber gut gemacht. [mehr]
»Contraband«
Mitmach-Chöre, Raps, Frauenstimmen, zerplatzende Stampfbeats und im Mittelpunkt jedes Stücks eine Brandbombe positiver Gefühle. Wäre hier eine einzige originelle Idee, sie würde vor Einsamkeit eingehen. [mehr]
»Birds And Drums«
Die Franzosen stehen zu ihren Einflüssen und überzeugen mit Vertrautem, aber Geilem zwischen Beach Boys, Stooges und T.Rex. [mehr]
»King Night«
Gothic, HipHop, Marusha-Synthies? Eins ist klar: Salem brennt - darauf, das nächste große Ding zu werden. [mehr] [37 Kommentare]
»Spalter: "Come Around Sundown", Pro & Contra«
Ein weiteres Album für den Arena-Alltag der Kings Of Leon, allerdings mit noch weiterem Weg zwischen einsamem Gesang und übergroßem, beinahe traumartig schwebendem Gitarrensound. [mehr]
»Treats«
Electrorock mit Kindchenschema - die Mischung geht nicht immer auf, haut aber trotzdem rein. [mehr]
»BRD-Pop«
Woher kennt man diese Stimme? Ach, Himmel, der Typ von Clowns & Helden. Deren größter Hit der 80er, „Ich liebe dich“, taucht hier auch noch mal auf. Der Lindenberg- und für andere Songschreiber lässt sich dabei als Trash und Kitsch gut goutieren. [mehr]
»Bring mich nach Hause«
Persönlicher, melancholischer und reifer als die Vorgänger – nur wo bleiben die Hits? [mehr]
»Scream«
Wer kann immer, wer kann immer noch? Genau: Ozzy Osbourne. Musik dabei egal, obwohl nicht mal schlecht inszeniert. [mehr]
»Happiness«
Max Raabe, Propaganda, Pet Shop Boys und „Nessun Dorma“ von Paul Potts – wann konnte man zuletzt solche Kontexte aufmachen? In dieser Kombination vielleicht: noch nie. [mehr] [12 Kommentare]
»Für dich immer noch Fanta Sie«
Wie anstrengend muss es sein, die Fanta 4 zu sein? Blockbusting, ProSieben, Singledruck, Mega-Konzerte. Linus Volkmann fasst mal zusammen. [mehr] [2 Kommentare]
»Catching A Tiger«
Lissie ist eng verbunden mit der Band Of Horses und stellt der ganzen männlich geprägten Neo-Folk-Gefühligkeit eine weibliche Idee an die Seite. [mehr]
»Infinite Arms«
Folkrock, noch ein bisschen mehr auf Eingängigkeit gestrickt. Vorhersehbar, aber trotzdem schön. [mehr] [11 Kommentare]