Alle Rezensionen zu Indigo
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»The Idea Of It«
Verhuschter Gesang eröffnet die Szenerie. Unaufgeregt raunt sich die Hamburger Künstlerin Mona Steinwidder durch das zweite Album ihres Soloprojektes Mohna. [mehr]
»Provincial«
Weakerthans-Frontmann John K. Samson besingt seine Heimat Manitoba zwar sachte und elegant, aber abgründig genug, um ihn vor einem Schicksal als Balladeur der Behaglichkeit zu bewahren. [mehr]
»The Death Defying Unicorn«
Die neue Platte der Norweger verlangt, wie gewohnt, Auseinandersetzung ab, entlohnt die Aufmerksamkeit aber tausendfach. Auf manche Dinge im Leben ist eben Verlass. [mehr]
»Aus der Asche, aus dem Staub«
Relativiertes Leben, Zweifel – und vor allem flächige Gitarrensounds. [mehr]
»Ternion«
Statt jugendlichen Übermut zu versprühen, macht das zweite Album der Engländer den Eindruck von harter Arbeit. An sich nicht schlecht, wenn das Ergebnis nur nicht so bemüht klänge. [mehr]
»Melt«
Bei diesem New Yorker Trio treffen Hippie und Hipster aufeinander und gehen gemeinsam im Mondschein den Strand entlang. West-Electro trifft Weltmusik. [mehr]
»Dissolved Solids«
Halma aus Hamburg sind eine Band, die auf ihrem fünften Album unheimlich genau musiziert und absolut selbstsicher mit ihren Zitaten und Vorbildern umgehen kann. [mehr]
»A Turn In The Dream-Songs«
Songs wie Comicstrips: bildhaft, szenisch, pointiert. So fahrig und süß ist New York eben auch noch – und das zehn Jahre nach Adam Greens Moldy Peaches. [mehr]
»Gegen den Strich«
»HipHop ist aufs Maul«, sagt Textor. Und mehr aufs Maul als Bassposaune bei diesen Orchesteraufnahmen geht ja gar nicht. [mehr]
»Noel Gallagher’s High Flying Birds«
Noels musikalische Offerte richtet sich an Traditionalisten. Aus den Oasis-Ultras werden auf seinem Soloalbum letztlich Konservativismus-Ultras. [mehr]
»Zettel auf dem Boden«
»Ich laufe immer weiter, ich geh so für mich hin. Zettel auf dem Boden, Konfettiregen. Häng’ Gedanken nach, die sich in Luft auflösen können.« Alltagspoesie eines Routiniers, Von Knyphausen für 3sat-Gucker. [mehr]
»The Cclose Calll«
Rock’n’Soul-Collagen, die in wirklich jedem Song zwei Räume aufmachen: den mit der Couch und den mit der gepolsterten Wandverkleidung. [mehr]
»Parallax«
Der Kopf von Deerhunter bewegt sich mit diesem Soloprojekt auf experimentellen Pfaden. Der Heimathafen von Atlas Sound ist die Galaxis, in der Ambient, Dream-Pop und Shoegaze zu einer halluzinogenen Mischung verschwimmen. [mehr]
»The Cclose Calll«
Rock’n'Soul-Collagen, die in wirklich jedem Song zwei Räume aufmachen: den mit der Couch und den mit der gepolsterten Wandverkleidung. [mehr]
»Bigamy – More Songs From The Monogamy Sessions«
Inhaltlich interessant, bleibt Kasher musikalisch beim Altbewährten und auch etwas Langweiligen, also bei seiner Langzeitfreundin: Indie. [mehr]
»Jewrhythmics«
Ob diese Lieder auch so geklungen hätten, wenn das Schtetl die 80er-Jahre überlebt hätte? [mehr]
»Zettel auf dem Boden«
»Ich laufe immer weiter, ich geh so für mich hin. Zettel auf dem Boden, Konfettiregen. Häng’ Gedanken nach, die sich in Luft auflösen können.« Alltagspoesie eines Routiniers, Von Knyphausen für 3sat-Gucker. [mehr]
»Megafaun1«
Bon Ivers alte Kumpels ziehen nach und kommen nah an Justin Vernons Klasse ran. [mehr]
»New Brigade«
Iceage zitieren Dilettanten, ohne selbst welche zu sein; die Songs sind so kaputt, wie sie sie haben wollen: Rockmusik mit Sollbruchstellen. [mehr]
»The Edges Of The World«
Französische Soundtüftler jenseits der Dreißig wollen's so was von wissen. Statt nerdiges Synthie-Gefrickel gibt's Hits für die Indie-Disco. [mehr]
»Cerebral Ballzy«
Wie die hyperaktiven kleinen Brüder von Minor Threat ballern sich die Brooklyn-Punks durch zwölf brachiale Kürzest-Epen. [mehr]
»White Silence«
ve In lässt man sich gerne anschreien, versehen sie ihren progressiven, intensiven Post-Metal bei allem Hang zur psychotischen Aggression doch mit viel Gefühl und Feinsinn. [mehr]
»Boldstriker«
Mit »Boldstriker«, das durch treibende Schläge und festgezurrte Basslines allerhand Soundsperrgut aneinander bindet, bis jenes mitsingbar und tanzbar wird, treten die Sultans of Spacerock zurück. [mehr]
»Inside The Ships«
Tarwater machen wieder bestes Kopfkino. Das neue Album war als musikalische Space Opera gedacht, wurde aber die Vorlage zu einem Kurzfilm. [mehr]
»Big Talk«
Dufte, clever und mitreißend ist das Soloalbum von The-Killers-Drummer Ronnie Vannucci. Und in seiner protzigen 80s-Rock-Attitüde schrecklich egal. [mehr]