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Mode aus Marseille

Sessun

Das französische Label Sessun hat seine Wurzeln in der Streetwear und HipHop-Kultur Frankreichs und lässt junge Damen lässig, chic und sexy auftreten.
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Das französische Label Sessun hat seine Wurzeln in der Streetwear und HipHop-Kultur Frankreichs und lässt junge Damen lässig, chic und sexy auftreten. Sagt jedenfalls unser Autor Kay Alexander Plonka - und der muss es wissen. Emma François, Sessun-Designerin und Gründerin des Labels, studierte Mitte der Neunzigerjahre Anthropologie. Damit war es allerdings vorbei, als sie von einer Südamerika-Reise Stoffe mitbrachte, daraus Kleider und Oberteile kreierte und diese in ihrem Bekanntenkreis verkaufte: Die Begeisterung für ihre Outfits war so groß, dass Emma beschloss, der Wissenschaft Adieu zu sagen.

Anfangs wurden die Teile noch in Guatemala und Peru hergestellt, bis 1998 auf Produktion in Frankreich umgestellt wurde. Die Nachfrage stieg von Saison zu Saison, und Sessun entwickelte sich vom Geheimtipp zum begehrten Newcomer. Für die starke visuelle Identität der Styles ist die Grafikdesignerin Vanska zuständig, die südfranzösisches Flair in Prints und Schmuckdetails übersetzt. Grundlage für jede Kollektion sind zwölf bis fünfzehn verschiedene, oftmals farbenfroh gemusterte Stoffe, die, zu Kleidern, Röcken oder Tops verarbeitet, als Totallook oder gut kombinierbare Basics funktionieren. Zudem umfasst die Kollektion feine Jacken, kuschelige Strickpullis und gut geschnittene Jeans. Die Vielseitigkeit ist es, die Sessun so erfolgreich macht. "Ich entwerfe einfach Sachen, von denen ich weiß, dass die Mädels sie mögen. Dazu inspiriert mich manchmal nur ein altes Filmposter oder dessen Farben", sagt Emma. Und das dürfte auch im kommenden Sommer der Fall sein. Lange Kleider und Schlaghosen mit hoher Taille sind zurück, kombiniert mit leichten Strickjacken oder Trenchcoats. Im Kontrast dazu sind große Kapuzen und übergroße Oberteile zu erkennen. Elegante Stoffe in energischen Farben mischen sich hier mit dunkleren Tönen.

500 Verkaufspunkte gibt es mittlerweile weltweit, etwa 50 davon in Deutschland. Hierzulande findet man das Label in Streetwear-Shops genauso wie in schickeren Boutiquen. Zudem stimmt das Preis-Leistungs-Verhältnis: Eine Hose kostet beispielsweise rund 90 Euro und eines der süßen Kleidchen etwa 60. Die Kollektion ist mittlerweile auf 150 Teile pro Saison gewachsen. "Alles hat sich großartig entwickelt. Das Feedback auf unsere Arbeit ist überwältigend", freut sich dementsprechend die zweifache Mutter und Design-Autodidaktin. Aktuell beschäftigt Emma François elf Mitarbeiter und besitzt vier eigene Sessun-Läden; der erste eröffnete 2004 in Paris, der letzte ganz frisch in Berlin. Trotz des guten Laufs soll die Expansion in Zukunft aber verhaltener fortschreiten, schlicht, um einen Overflow der Marke zu verhindern.

L'éphémère, Alte Schönhauser Str. 44, 10119 Berlin-Mitte, Öffnungszeiten: Mo-Sa 12-20 Uhr

.: www.sessun.com :.

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