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Die Labels vom Holy Shit Shopping 2017

Grafische Mode von RobeCode

Langsam aber sicher beginnt die Adventszeit.  Für alle Kunst- und Designinteressierten lohnt sich ein Besuch beim Holy Shit Shopping in Stuttgart, um vielleicht schon die ersten Weihnachtsgeschenke zu kaufen und ausgefallene Mode zu entdecken, zum Beispiel vom Label RobeCode.
Geschrieben am
Am 02. Und 03. Dezember ist es so weit. In Stuttgart lädt das Holy Shit Shopping zum ausgiebigen Geschenkeshopping. Statt in der Kälte zu frieren, kann man hier in der kuschelig warmen Phoenixhalle in Ruhe von Stand zu Stand schlendern und sich von coolen Designs von Postern, über Schmuck bis hin zu lässiger Streetwear inspirieren lassen. Wir haben schon mal beim Label RobeCode vorbei geschaut: 

Muster und Prints prägen unverkennbar eure Kollektionen. Woher kommen die Inspirationen für die Designs?
Die Grundlagen unserer Printdesigns bilden meistens Fotografien. Erinnerungen spielen dabei eine besondere Rolle, längst vergessene Bilder beispielsweise. Inspiration schöpfen wir aber auch aus dem Hier und Jetzt, sei es etwas ganz Alltägliches, ein spontanes Erlebnis oder die bewusste Suche nach einer bestimmen Thematik. Heutzutage wird fast alles fotografisch festgehalten, doch meisten Momente verschwinden leider im Nirvana irgendeines Speichermediums. Wir verarbeiten diese eben gerne weiter und lassen sie dadurch aufleben.
Wie kommen bei euch der grafische Druck und das Kleidungsstück zusammen? Wie wird gearbeitet?
Alle Kollektionen werden in unserem Atelier südlich von Stuttgart hergestellt. Vom Entwurf, über den Druck bis hin zum Nähen. Die Schnitte werden am PC erstellt. Hierbei passen wir auch den Print auf das jeweilige Schnittteil an, um den charakteristischen »All-Over-Print« zu erhalten. Mittels Sublimationsdruck werden die einzelnen Schnitteile dann mit Farbe versehen. Dank der Hitze und des Drucks erhält man einen gestochen scharfen Print, der zudem extrem waschecht ist. Erst nach dem Druck werden die einzelnen Teile passgenau vernäht.
 
Auf der Website stößt man stets auf das Thema Bewegung. Ist eure Kleidung vor allem für aktive Menschen interessant?
Es gab eine Kollektion die besonders vom Thema Bewegung inspiriert war. Nicht nur im eigentlichen, sondern auch im übertragenen Sinn. Abgesehen davon kann man unsere Sweater, Shirts und Leggins aber tatsächlich der Kategorie Outdoor- und Sportbekleidung zuordnen. Wir arbeiten mit sogenannten Funktionstextilien. Diese Stoffe sind nicht nur atmungsaktiv und wärmeregulierend sondern nehmen zudem, durch den Einsatz recycelter PET Flaschen zum Beispiel, Abstand von der schwindenden Ressource Erdöl.
Mit RobeCode verbindet man als erstes etwas Mathematisches oder Technisches. Welche Bedeutung hat der Name für das Label?
Eigentlich gab es tatsächlich zwei maßgebende Gründe für die Benennung. Zum einen hatten wir Anfangs einen QR-Code in die Kleidung integriert. Das war ein Rabattsystem und ein Marketingtool. Zudem konnte man seine Kleidung mit seinem Social Media Profil verbinden. Eventuell greifen wir diese Idee zu gegebener Zeit nochmals auf. Zum anderen war uns aber von Anfang an bewusst, dass wir auf der farbenfrohen Seite der Modewelt stehen wollen, also weg von starren Dresscodes und tristem Einheitsgrau hin zu lebhaften, unkonventionellen RobeCode Styles. Wir sagen nicht, dass jeder Banker oder Minister schon bereit dafür ist unsere PinkPony-Hose zu tragen, aber wir schauen da optimistisch in die Zukunft.

Wie entstandt überhaupt die Idee, ein eigenes Label zu gründen?
Wenn man sein halbes Leben lang mit einer Sache zu tun hat, sei es in der Freizeit, während der Berufsausbildung oder im Studium, kommt irgendwann der Moment indem man sich selbst verwirklichen möchte. Ich kann mir nicht vorstellen, etwas anderes zu machen und bin froh über die Unabhängigkeit, die Eigenverantwortung, die ganzen Höhen und Tiefen dieser schnelllebigen Branche und vor allem die Freude darüber etwas zu erschaffen, hinter dem man wirklich stehen kann.

Eine Woche nach dem Holy Shit Shopping in Stuttgart geht's am 9. und 10. Dezember in Hamburg weiter. Dafür verlosen wir 2×2 Tickets!  Viel Glück! 
Teilnahme ab 18 Jahre. Einsendeschluss ist der 05.12.2017. Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Das sind alle Termine des Holy Shit Shopping auf einen Blick:

Köln: 02. und 03. Dezember 2017, Sartory Säle
Stuttgart: 02. und 03. Dezember 2017, Phoenixhalle
Hamburg: 09. und 10. Dezember, Hamburg Messe
Berlin: 16. und 17. Dezember, Arena Berlin 

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