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Top 7: Von Ivanman bis Atelier About

Die besten Shows der Berlin Fashion Week 2018

Unsere Mode-Redakteurin Chiara Baluch war unterwegs auf der Berliner Fashion Week, um die spannendsten Trends der kommenden Herbst/Winter-Saison zu entdecken. Diese sieben Designer haben sie am meisten begeistert.
Geschrieben am
01 Ivanman
Typisch für die Looks von Ivanman: Ein reduziertes und dennoch mutiges Farbkonzept. Diese Saison hat sich der Designer für ein auffälliges Giftgrün entschieden und damit einen starken Kontrast zu  schwarzen Basics gesetzt. Lange Trenchcoats und Dauenjacken bilden einen tragbaren Look für die kalte Jahreszeit. Den Clou der Show bilden kleine ironische Elemente wie Putzhandschuhe und Streublümchen-Muster in umgekrempelten Ärmeln, die einen Hauch »Ostalgie« in die sonst sehr geradlinige Präsentation bringen.
Bild: Kowa Berlin
02 Strenesse
Für seine Präsentation hat Strenesse in das Museum »The Gate« am Brandenburger Tor geladen. Unter dem Motto »The Future Is Female« präsentiert das Label neue Interpretationen des »Powersuits« für die Frau und orientiert sich dafür am klassischen Anzug. Rollkragen, Hemd und fest gebundene Krawatten dominieren die strengen und starken Looks, dazu klemmen sich die Models große Reisetaschen wie Pakete unter den Arm. Die Hosen im maskulinen Schnitt werden hoch zur Taille gezogen und unten lässig über die flachen Schuhe fallen gelassen. Bei der Show unterstreicht ein Multimedia-Konzept das zukunftsweisende Thema der Kollektion.
Bild: Franziska Krug/ Getty Images für Strenesse
03 William Fan
Bei William Fan können die Gäste bei asiatischen Häppchen im Restaurant die Show genießen, dabei immer gespannt, ob jetzt ein Model oder vielleicht doch der Kellner mit der Bestellung um die Ecke kommt. Die Kollektion bietet einen abwechslungsreichen Mix verschiedenster Materialien, bei der flauschiges Teddyfell auf glitzernde Pailletten trifft. Passend zur Location werden klassische Kimono-Elemente eingesetzt und die Taillen mit gebunden Gürteln betont. Die Kollektion »Fan Dynasty« spielt auf die Vergangenheit des Designers an, dessen Eltern in den Sechzigern aus Hong Kong nach Europa kamen und dort China-Restaurants eröffneten. Details wie Taschen im Glückskeks-Design und Schuhe in Fischoptik unterstützen diese Hommage mit einem charmanten Augenzwinkern.
Bild: Getty Images für DER BERLINER SALON
04 Odeeh
Bei der Show von Odeeh geht es drunter und drüber, zumindest was das Styling betrifft. Die Designer haben ihre Models im Hinblick auf die kalten Temperaturen in mehrere Lagen Kleidung gewickelt. Strickwesten mit großen Rollkragen machen zarte Blusen kältetauglich oder werden als zusätzlicher Schutz unter Jacken getragen. Karos in verschiedensten Varianten tauchen als zarte Muster auf Blazern und passenden Röcken auf. Auch Camouflage haben wir auf Steppjacken und Mänteln entdeckt. Zwischendrin sorgen blumige Kleider für leichte Frühlingsgefühle.
Bild: Getty Images für DER BERLINER SALON
05 Perret Schaad
Die Bezeichnung »lässig« hat wohl selten so zugetroffen wie auf die neue Kollektion von Perret Schaad. In den beeindruckenden Räumen des Kronprinzenpalais zeigt das Designerduo seine eigene Interpretation des letzten Abendmahles – so mutet zumindest die Anordnung der Models an, die sich nacheinander an einer langen Tafel platzieren. Die Outfits überzeugen mit fließenden Stoffen und unaufgeregten Farben. Layering zieht sich als roter Faden durch die einzelnen Looks; asymmetrische Röcke und Kleider lugen unter darüber gezogenen Sweatshirts und Mänteln hervor. Der Einsatz mehrerer Farben und leicht schimmernder Oberflächen bringt Bewegung in die Looks. Auf Muster verzichtet Perret Schaad hingegen komplett.
Bild: Getty Images für DER BERLINER SALON
06 Damir Doma
Düster wird es bei der Show von Designer Damir Doma. In der beindruckenden Halle am Berghain präsentieren die Models zu wummernden Bässen Streetwear, die den Nerv der jungen Berliner Szene zu treffen scheint. Tief ins Gesicht gezogene Fischerhüte, Mäntel in Oversize-Passformen und lange Kleider ergeben einen interessanten Mix irgendwo zwischen Grunge-Look und lässigem HipHop-Stil. Highlights setzt der Designer mit orangefarbenen Akzenten und Paisley-Mustern, die so gar nicht zu den sonst so derben Gesamtkonzept zu passen scheinen. Kleine Brüche machen hier aber den entscheidenen Unterschied.
07 Atelier About
Eine ähnliche Zielgruppe spricht  das Label Atelier About an, die am letzten Abend der Modewoche in einen kleinen Club in der Hauptstadt locken. Eng an die Seiten gedrängt bilden die Gäste eine Gasse, die zum Laufsteg für die Models wird. Unter der Überschrift  »Unsere Straßen« wird rebellische Streetwear vom Feinsten geboten. Atelier About kombiniert übergroße Sweater und üppige Bomberjacken mit auffälligen Lack-Elementen. Die Gesichter der Models sind mit Mundschützen verhüllt, was Assoziationen mit zwielichtigen Straßengangs weckt. Auch gebatiktes Denim feiert hier ein Comeback und greift den »dreckigen« Gesamtlook der Show auf.
Bild: Victor Heekeren

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