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»Mother«

Xylouris White

Spartanischer Folk von einem Duo mit Jahrzehnten Live-Erfahrung: Xylouris White klingen auf ihrem mittlerweile dritten Album abgeklärt, eigensinnig und nicht immer einfach.
Geschrieben am
George Xylouris, die Laute spielende Hälfte von Xylouris White, ist der Sohn von Psarantonis, einer Legende der griechischen Volksmusik. Wie sein alter Herr hat George typische Elemente kretischer Melodieführung und Improvisation in seinen Stil integriert und damit schon die halbe Welt betourt. Zusammen mit dem australischen Drummer und Mitbegründer der Postrock-Pioniere Dirty Three, Jim White, gründete er 2013 Xylouris White, obwohl die beiden sich bereits seit Anfang der 1990er kannten. Mit seinen beiden Vorgängern »Goats« und »Black Peak« ist »Mother« zwar direkt verwandt, wirkt aber in der gesamten Ausführung gereifter und durchdachter als seine Vorgänger.

Das einleitende »In Media Res« macht schon verständlich, warum Xylouris White beim Sydney Festival 2015 begeisterte Zuhörer wie PJ Harvey fanden und sich seither mit ihrem Avant-Folk im zeitgenössischen Wust der »World Music« etablieren konnten. Von ritueller Intensität wie in »Daphne« geht es zwischen den kurzen, aber intensiven Stücken schnurstracks zu einem »Call And Response« mit spannungsgeladenen Tempi und Lautenlinien. Dabei bleibt die Musik des Duos zwar karg in ihren Klangfarben, aber reich an Authentizität und seelenvollem Spiel. Live müssen die beiden wohl ein echtes Erlebnis sein. Angesichts dieses neuen Albums bleibt nur zu hoffen, dass man sie auch hierzulande bald mal begrüßen darf.

Xylouris White

Mother

Release: 19.01.2018

℗ 2018 Bella Union

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