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My Name Is Music

Wer wir sind

»Wer wir sind« - der Bandsteckbrief. Diesmal mit My Name Is Music.
Geschrieben am
Genre Lo-Fi-Rock’n’Roll
Herkunft Wien
Mitglieder 2
Besondere Vorkommnisse Phoebe und Niki sind nicht nur privat als Paar, sondern auch auf der Bühne ein gutes Team. Bei Livekonzerten wird das Schlagzeug einfach von beiden Musikern gleichzeitig bedient.
Akt. Album »Super Acceleration« (Las Vegas / Broken Silence / VÖ 10.05.13)

Euer neues und bereits drittes Album heißt »Super Acceleration«. Für die Produktion der Platte habt ihr allerdings auf die Bremse gedrückt und zwei Jahre an dem Material gearbeitet. Warum war es wichtig, euch diese Zeit zu nehmen?

Wir sind in diesen zwei vergangenen Jahren sehr viel auf Achse gewesen. Zwei ausgedehnte Touren durch Deutschland waren dabei, eine durch Tschechien, viele Festivals und mindestens dreimal quer durch Österreich und retour. Dann haben wir Label und Booking gewechselt, unser Studio ordentlich aufgerüstet und viel an neuen Sounds und Gerätschaften getüftelt. Das braucht einfach alles viel Zeit und Energie.

Auf eurer aktuellen Single heißt es zwar »This is no computer game / This is real life«, trotzdem sei die Frage erlaubt: Was sind eure Lieblings-Computerspiele?
Niki: Zwei Freunde von uns haben sich über »World Of Warcraft« kennen und lieben gelernt und sind nun schon eine ganze Weile verheiratet. Das fanden wir lustig, wie die virtuelle in die reale Welt übergehen kann.
Phoebe: Niki behauptet zwar immer, Computerspiele seien reine Zeitverschwendung, trotzdem spielt er jede freie Minute »BrickBreaker« auf seinem Handy und hat wahrscheinlich weltweit die meisten Punkte – nämlich Millionen.

Auf eurem Albumcover und den Bandfotos sieht man euch als eine Art Schaufensterpuppen mit einem Pantomimen- bzw. Kiss-Make-up. Was war die Idee dahinter?
Oh, Kiss sind großartig, und unser Outfit ist sicher auch vom Glamrock inspiriert. Aber schlussendlich ist unser neues Albumcover eine Übersteigerung dessen, wie wir auf der Bühne ausschauen. Und wir wollten diesmal wieder selbst aufs Cover, damit man gleich weiß, dass wir ein Duo sind.

Einige eurer Songs sind extrem tanzbarer Trashpop mit elektronischen Elementen, insgesamt dominiert aber ein auf trockenem Schlagzeug und bratziger Gitarre aufgebauter Retro-Sound. Warum mögt ihr es gerne so kantig und reduziert?
Was hätten Trio wohl darauf geantwortet? Weil’s uns gefällt und wir wohl nicht anders können. Nur schön und perfekt ist langweilig. Eckig und kratzbürstig ist viel mehr unser Ding, so sind wir ja auch selbst. Und irgendwie müssen wir den Sound schließlich auf die Bühne bringen, ohne gleich die Playbacks anzuwerfen. Das wäre dann nämlich noch langweiliger.

Mit »My Favorite Drug« habt ihr eine Liebeserklärung ans Zigarettenrauchen geschrieben. Habt ihr auch den Eindruck, dass Rauchen aus der Mode kommt, und wollt mit diesem Song für dieses schöne Laster werben?
Nein, wir rauchen einfach nur gern und genießen es, in Clubs zu sein, wo Rauchen erlaubt ist. Da es aber meistens verboten ist, haben wir mit diesem Song eine juristische Finte gefunden. Auf der Bühne ist nämlich Rauchen dann gestattet, wenn es Teil der Performance ist – vom Gesetz her. Tja, ausgefuchst muss man sein. Und deshalb genehmigen wir uns mit dem Song eine Rauchpause auf der Bühne. Dem Publikum gefällt es. Rauchen scheint also gar nicht so aus der Mode zu sein.

Ihr spielt viel in Tschechien. Wie hat sich das entwickelt, und was mögt ihr an den Konzerten in Tschechien besonders?
Der ehemalige Ostblock wird oftmals noch total unterschätzt. Die Leute dort sind so freundlich, interessiert an guter Musik, und es gibt viele tolle Clubs. Als wir vor drei Jahren das erste Mal in Prag gespielt haben, wurden wir von einem Booker entdeckt. Der hat dann auch ein Label in Tschechien für uns gefunden, und so wurden wir dort langsam aufgebaut. Jetzt spielen wir dort in riesigen Clubs, wo auch IAMX, Lily Allen oder die Crystal Fighters auftreten. Und jetzt geht’s mit Ungarn und der Slowakei los.

In eurem Song »Excellent Climber Armstrong« wird der Rad- und Dopingprofi Lance Armstrong kräftig gedisst. Seid ihr selber an Radsport interessiert, oder wie seid ihr auf das Thema für diesen Song gekommen?
Niki war selber mal ein richtig guter Rennradfahrer und hat, so sagt er zumindest, nie gedopet. Daher ist er wohl auch nie auf dem Siegerpodest gestanden, oje. Er schaut immer noch jeden Sommer alle drei großen Touren im Fernsehen an, doch seit der Affäre Armstrong ist ihm der Kragen geplatzt. Das Schreiben des Songs war wohl eine psychohygienische Maßnahme, um nicht in ewige Depression zu verfallen.

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