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»Vienna Rest In Peace«

Vienna Rest In Peace

Was Köln das Kölsch ist und Berlin die Falafel, ist dem Wiener ja das Verenden. Müde am Lebensmüden ist auch die lokale Indie-Szene noch lange nicht. 
Geschrieben am
Vienna Rest In Peace ist offenbar ein Allstar-Kollektiv, aber nichts Genaues weiß man nicht. Es widmet sich in zwölf Songs getragenen Tempos der »Atemnot«, einer »Sterbenswerten Stadt« und, um die Morbidität auf die Spitze zu treiben, »Peter Handke«. »Totgestochen liegt dein Schatten in den Fängen der feigen Nacht, ins Rad geflochten, grob geschändet, grad noch lebendig, nun verendet«, eröffnen die sich verschwörerisch anonym gebenden Damen und Herren aus dem Umfeld des Labels Trauerplatten, dessen bekannteste Gruppe den wiederum ebenfalls nicht ungefährlichen Namen Aber Das Leben Lebt trägt.

Der selbstbetitelte Opener ist ein sehr wienerischer Trauermarsch, und kurz klingt es wieder wie damals, circa 2008, als Ja, Panik den studentischen Existenzialismus der Locas In Love in dandyeske K.u.K-Ennui übersetzten. Ganz so übersprudelnd toll ist es dann zwar doch nicht, was hier zu hören ist, weder die Texte noch die Musik sind wirklich brillant, aber eine Platte voll von bissigem Esprit ist es doch geworden, an der Freunde der dunklen Seiten des Austro-Pop garantiert Gefallen finden werden.

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