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The Nothings Of The North

Ametsub

Konkreter geht’s nicht: Clicks’n’Cuts-Referenz 2010. Mund zu!
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Konkreter geht’s nicht: Clicks’n’Cuts-Referenz 2010. Mund zu!

Die Tore zu den unvorstellbaren Welten, die zu erschaffen elektronische Musik in der Lage ist, sind weit geöffnet. Serviert wird den Besuchern derzeit Muttis (und vor allem Vatis) Eingemachtes. Rettung naht. In Japan unlängst von Ryuichi Sakamoto geadelt, drum herum bislang jedoch nur von Eingeweihten mit offen stehenden Mündern und Basedow’schen Augen bekniet, releast der 24-jährige Ametsub im Mai erstmals für den europäischen Markt und bringt Mille Plateaux mit seinem zweiten Album wieder auf Traditionskurs.

Die mit schier unglaublichem Detailreichtum ausgearbeiteten Tracks sitzen einerseits fest auf den Schultern von Clicks und Cuts und arbeiten andererseits mit virtuos-geisterhaftem Piano im Grundrauschen. Das Dazwischen pendelt irgendwo zwischen Dronefunk und digitalem Strandsoul und ist in seiner Klar- und Schönheit kaum zu beschreiben. Das Ergebnis schafft ohne Zweifel einen Referenzrahmen, an dem sich künftig sogar Esojazzhonks wie Jaga Jazzist oder Tortoise messen lassen müssen.

In drei Worten: Geister / Tradition / Strandsoul’n’Dronefunk

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