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»Oczy Mlody«

The Flaming Lips

Die sich stets neu erfindenden Indie-Rock-Heroen Flaming Lips jagen der Narretei hinterher und erstürmen erneut ihr selbsterbautes Schloss.
Geschrieben am
Die Tage der ausgelassenen, kunterbunten Kindergeburtstage der Flaming Lips scheinen auf ihrem neuen Album »Oczy Mlody« altersbedingt gezählt zu sein. Über tiefen, raumergreifenden elektronischen Beats und den zauberhaften Synthies wirkt Wayne Coynes pulsierender Gesang meist nur noch dämmernd, wenn auch nicht minder eindringlich. Er steht inmitten von sanft arrangierten, weiten Klangkulissen, die von Acid getränkten Wolkenformationen gleichen. Wie ein hohepriesterlicher Sektenführer predigt er von psychedelischen Träumereien und postuliert seine eigene kleine aberwitzige Kulturgeschichte des Einhorns. Irgendwie deprimiert und dann doch halluzinogen feiern »the cool, the crazy, the fabulous Flaming Lips« irritierend behutsam ihren spinnert-schönen Pop, der melodisch zerfließt und zugleich mitreißend futuristisch herumhüpft. Sie spielen mit Eindrücken und Sprache, um sich selbst und ihre Hörer auf eine falsche Fährte durch den märchenhaften Wald zu locken, von der man bis zum Ende des Albums nicht so recht weiß, wohin sie wohl führen könnte. 

The Flaming Lips

Oczy Mlody

Release: 13.01.2017

℗ 2017 Bella Union

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