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The Dropout Patrol

The Dropout Patrol

Berliner Update der Schule von Geoff Farinas Karate, ohne damit bloß alte Standards nachzuahmen.
Geschrieben am

Autor: intro.de

Oberflächlich betracht muss man den Eindruck bekommen, dass Postrock durch Dance- und Postpunk längst in die Flucht der Beliebigkeit geschlagen wurde. Um Gegenbeispiele zu finden, muss man schon tief in den Untergrund tauchen. In Berlin zum Beispiel hat die sonst in dem Teilzeit-Projekt Petethepiratesquid umtriebige Jana Sotzko für ihr Solo-Outfit Dropout Patrol eine Band zusammengesucht, die ihre Songs in einen sanft trippelnden Postrock-Sound bettet, der mit seinen unverzerrten Gitarren wohlig an Geoff Farinas Karate erinnert. Zwar klingen weder die Arrangements besonders voluminös, noch ist Sotzko eine kraftvolle Stimme beschieden, dafür gewinnen die elf Songs des Albums aber durch eine bestechende Dynamik, die ebenso wie seinerzeit Karate unstet hin und her schubst, ohne brutal zu werden. Passend dazu sind Sotzkos Texte lyrische Anklagen voller Hartnäckigkeit, aber nie ohne Güte. Beizeiten klingen Songs sogar jazzig, ohne die avancierte Rhythmik aufzugeben. Mehr als ein anregendes Update der Farina-Schule, wenn das nicht schon ein kaum zu toppendes Lob wäre.

In drei Worten: Schubsen / Trippeln / Karate

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