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Temporary Pleasure

Simian Mobile Disco

Zwei Jahre nach dem Debüt geht es nun weiter: Simian Mobile Disco gelingt ein Geniestreich auf schwerem Terrain.
Geschrieben am


Nachfolger eines Hits haben es bekanntlich schwer. Die Fußstapfen des Vorgängers sollen ausgefüllt, müssen eigentlich übertroffen werden, außerdem soll alles neu klingen und gleichzeitig gleich bleiben.
Simian Mobile Disco gelingt ein Geniestreich auf schwerem Terrain.

Zwei Jahre nach dem Debüt geht es nun mit "Temporary Pleasure" weiter. Die zahlreichen im Vorfeld angekündigten Features sorgten dabei vorab schon mal für eine amtliche Erwartungshaltung.

Auch visuell wurde das Ganze mit Clips zu den Tracks "Synthesise" und "10000 Horses Can't Be Wrong" bereits via YouTube ordentlich angeheizt. Beide Titel sind neben "Ambulance" die typischen Vertreter der aktuellen technoiden Gangart von Simian Mobile Disco. Die wuchtigen Bässe oder das verspielt synthetische Fiepen von "Ambulance" knallen einfach und bringen nachts im Club nicht nur Scheiben zum Vibrieren ...


Aber es gibt auf dem Album noch jede Menge mehr zu entdecken. Die erste Single-Auskopplung "Audacity Of Huge", der Chris Keating von Yeasayer seine Stimme lieh, ist durch ihre Hookline ein genialer Dance-Pophit geworden. Bunter eigentlich nur das quietschige Video von Kate Moross, die auch schon für oben genannte Clips und das Cover-Artwork verantwortlich war und für Intro exklusiv das diesmonatige Lieblingsshirt entwarf. Im Londoner Studio waren jedoch noch jede Menge weitere Gastmusiker zu Besuch. Für den nächsten Ohrwurm "Cruel Intentions" haben sich Ford und Shaw Gossip-Sängerin und Mega It-Girl Beth Ditto ins Boot geholt und beweisen, dass SMD auch verdammt groovig sein können. Ebenso viel Überzeugungskraft leistet "Bad Blood". Mit Alexis "Hot Chip" Taylors Stimme und einem immer wieder auftauchenden Säuseln im Gepäck zeigt das Duo sogar eine richtig entspannte Seite von sich. Verträumter kommt da eigentlich nur noch der letzte Titel "Pinball" daher, dessen Vocals die beiden Telepathe-Mädels beigesteuert haben.


"Temporary Pleasure" ist im Ergebnis mindestens genauso genreübergreifend wie der Vorgänger. Allerdings hat das Duo bei den Features, im Vergleich zu "Attack Decay Sustain Release", noch mal eine Schippe draufgelegt, und so ist das Album mit seinen völlig unterschiedlichen Facetten sicherlich mehr als ein vorübergehendes Vergnügen.

Simian Mobile Disco "Temporary Pleasure" (Wichita // Coop)

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