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»What A Time To Be Alive«

Superchunk

Natürlich ahnten Fans schon vorher, dass Superchunk sich auf ihrem neuen Album über Trump und andere Katastrophen aufregen würden. In ihrem klassischen Soundkostüm ist dieses wütende Statement trotzdem relevant.
Geschrieben am
»To see the rot in no disguise, oh what a time to be alive, the scum, the shame, the fucking lies, oh what a time to be alive«, singt Mac McCaughan im Opener und Titelsong. Die Welt ist gerade scheiße. Nicht im Punkrock-Sinne, sondern in den verschiedenen Abstufungen der politischen und sozialen Entwicklungen, die derzeit weltweit für Fragezeichen sorgen. Und obwohl Superchunk ihre Pause nach dem Album »I Hate Music« aus dem Jahr 2013 eigentlich länger angedacht hatten, brannte es ihnen plötzlich auf der Seele, die Stimme zu erheben. Den derzeitigen Zustand der Welt, in dem auch die Kinder der Bandmitglieder aufwachsen, könne man nicht einfach ignorieren, so McCaughan. Was nicht nur für einige gute Textzeilen sorgt, sondern der Band kurz vor dem 30-jährigen Bandjubiläum auch noch mal musikalisches Feuer unterm Hintern macht.

Dieses mittlerweile elfte Album ist nicht nur voll mit schnellen Indie-Rock-Songs voller Schrammel-Harmonien, sondern auch reich an Gastauftritten: Es enthält Beiträge von Sabrina Ellis (A Giant Dog), Katie Crutchfield (Waxahatchee), Stephin Merritt (The Magnetic Fields) und dem allzeit charmanten David Bazan. »Part of that was wanting a feeling of community«, begründet McCaughan diese reiche Auswahl. Die Guten halten eben auch in schlechten Zeiten zuverlässig zusammen. 

Superchunk

What a Time to Be Alive

Release: 16.02.2018

℗ 2018 Merge Records

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