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»Spirit Fest«

Spirit Fest

Morr as Morr can: Eine Dream-Pop-Supergroup aus dem Notwist-Umfeld schenkt dem aufkommenden Winter psychedelische Sonnenstrahlen.
Geschrieben am
Von allen Notwist-Alben waren mir immer die unrockigen am liebsten, die pluckernden mit den verspielten Songs. Ich träume noch immer dem Sommer hinterher, in dem ich »The Devil, You & Me« rauf und runter hörte, mit »Good Lies« und »Gloomy Planets«. Fast zehn Jahre später finde ich bei einem dieser Projekte, die Notwists Markus Acher so nebenbei macht, etwas, was einen ähnlichen Soft Spot kitzelt: Spirit Fest nennt sich diese Gruppe von im Bereich des experimentellen Dream-Pop etablierten Künstlern und Künstlerinnen, die sich um das japanische Avant-Psychedelic-Folk-Duo Tenniscoats aufbaute und im letzten Jahr beim von Acher organisierten Festival Alien Disko einen ersten Auftritt hatte.

Solche Kollaborationen sind wichtig für Tenniscoats, und sie treten in ihrer Musik oft hinter ihre Gäste zurück, kuratieren und lenken eher sanft als diktatorisch. Entsprechend spielen Spirit Fest nun in engem Austausch unter Freunden entstandene Songs, die um die Weihnachtszeit des letzten Jahres in München eingespielt wurden. Man hört in den Tracks die Freude am spontanen Experiment, die Lust, um die Ecke zu schauen, aber auch so etwas wie die Liebe, die all das begründet. Dieses Album ist so sanft und schön, dass der Twee-Pop der Marke C86 dagegen klingt wie Grindcore. 

Spirit Fest

Spirit Fest

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Morr Music

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