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»Everybody Knows Something Good«

Someday Jacob

Eingängig, aber nicht gefällig: Der Folk-Pop von Someday Jacob besitzt auch auf dem dritten Album eine ungemein tröstliche Kraft.
Geschrieben am
Wenn man in einem überlaufenen Genre wie dem Folk Kritikerliebe erfahren möchte, dann braucht es mehr als Naturalismus und den durch Gruppen wie Fleet Foxes wieder salonfähig gemachten Satzgesang. Es bedarf keiner ausufernden Kulturkritik, um festzustellen, dass es in wohl keinem anderen Genre mehr Trittbrettfahrer und qualitatives Mittelmaß auszuhalten gibt. Das zweite Album »It Might Take A While« von Someday Jacob, das der Band zu einer größeren Zuhörerschaft verhalf, betörte und überraschte gerade deshalb, weil von Anfang an die Kraft der Songs im Vordergrund stand. Langsam schälten sich die Stücke aus dem Dickicht ans Tageslicht. Nun, auf Platte Nummer drei, findet der auch als Journalist tätige Jörn Schlüter samt Band zu noch poppigeren Mitteln – das Gefühl für herausragende Melodien ist aber geblieben.

Vielleicht ist die neue Klarheit des Sounds auch seinem persönlichen Schicksalsschlag geschuldet, denn Schlüter musste Anfang 2016 in New York (die Aufnahmen zur Platte begannen gerade) aufgrund eines medizinischen Notfalls ins Krankenhaus. Danach wurden die Dinge neu geordnet, neue Stücke geschrieben – und letztlich findet sich in Liedern wie »Hands Of Love« und »Slow Down« eine melancholische, aber gleichzeitig auch ungemein lebensbejahende und tröstende Kraft.

Someday Jacob

Everybody Knows Something Good

Release: 08.12.2017

℗ 2017 Haldern Pop Recordings

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