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»Ask The Deep«

Soley

Soley kämpft auf ihrem zweiten Soloalbum mit stimmungsvoller Düsternis gegen Klischees über isländische Musik. Damit ja keine Vergleiche aufkommen.
Geschrieben am
Um das gleich mal klarzustellen: »Ask The Deep« ist kein prototypisches Indie-Album aus Island. Soley singt mit klarer Stimme hypnotisierende Melodien, aber im Geiste ploppt nicht Björk auf. Der Gesang ist introvertierter, dunkler und nichts, zu dem man tanzen möchte. Die Lieder werden von Tribal-Rhythmen getrieben, es sind aber nicht zwangsläufig die Rhythmen von Sigur Rós. Klaviermelodien verbinden sich mit den digitalen Beats zu ganz eigenen dichten Arrangements, entlang derer sich der Gesang hangelt. Die Texte erzählen von Fabeln, Hexen und Teufeln, aber es sind nicht unbedingt die Wesen aus Islands Sagenwelt. Die Hexe, die Soley in »One Eyed Lady« immer wieder fragt: »Would you kill for love?«, ist weniger einer Sage entsprungen als der eigenen Zerrissenheit. Aber der Satz bleibt als Mantra hängen. Solche Mantras gibt es auf »Ask The Deep« öfter. In »Ævintýr« zum Beispiel fordert, bittet oder rät Soley: »You must face your fairytale.« Solche wiederkehrenden Textzeilen sind kleine Anker, die die Isländerin auswirft. Inspiriert von ihrer Arbeit als Filmmusikerin, ist ihr zweites Soloalbum noch atmosphärischer, dichter und auch düsterer geworden als ihr Debüt.
– Soley »Ask The Deep« (Morr / Indigo / VÖ 08.05.15)

Soley

Ask the Deep

Release: 08.05.2015

℗ 2015 Morr Music

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