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»Try Not To Freak Out«

Sløtface

Alles kommt wieder, anscheinend auch Pop-Punk, und das sogar in gut: Musikalisch erinnern Sløtface zwar an zu Recht fast vergessene Bands wie Sum 41 oder Simple Plan, haben aber noch einiges mehr zu bieten.
Geschrieben am
Nicht durchdrehen, ruhig bleiben. Keine ganz so einfache Forderung, die Sløtface in ihren Albumtitel gepackt haben. Denn der hibbelige Pop-Punk des norwegischen Quartetts ist schon seit den zwei tollen EPs aus dem letzten Jahr eher zum juvenilen Rumspringen als zum besonnenen Reflektieren geeignet. Was nicht heißt, dass hier überall stupide Plattitüden hervorsprudeln würden. Vielmehr arbeitet Frontfrau Haley Shea auf »Try Not To Freak Out« an einer Art von partytauglichem Ermächtigungs-Feminismus, der gleichzeitig Spaß und nachdenklich macht (siehe hierzu auch: Schnipo Schranke).

Neben den feministischen Tendenzen und den so einfachen wie mitreißenden Refrains, Hooks und Riffs ist das popkulturelle Referenz-Dropping der dritte Aspekt, der »Try Not To Freak Out« ausmacht: Wenn im fantastischen »Pitted« in weniger als 2:30 Minuten unter anderem Beyoncé, Queen, Bowie, »Hotline Bling«, James Bond und die Partyspiele »I Have Never« und »Fuck, Marry, Kill?« genannt werden, taucht die Frage auf, warum dieser popkulturelle Wissenssport im HipHop so beliebt ist, im Indie-Rock jedoch nur so selten ausgeübt wird. Vielleicht könnte man dann beim Hören von »Try Not To Freak Out« auch nicht so aufgeregt durchdrehen, sondern tatsächlich ruhiger bleiben.

Sløtface

Try Not To Freak Out

Release: 15.09.2017

℗ 2017 Propeller Recordings

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