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»Songs of Praise«

Shame

Die nächsten wütenden Briten: Die »Songs Of Praise« von Shame sind gleichermaßen bitterböse Bestandsaufnahme wie hochverdientes nächstes großes Ding.
Geschrieben am
Schon spannend, dass die nächsten großen Dinger, die gerade aus Großbritannien herüberschwappen, allesamt nichts mit Dance und Romance zu tun haben. Nach den bitterbösen Idles schlagen nun Shame in eine ähnliche Kerbe, kommen allerdings nicht ganz so sperrig daher. Der Postpunk der Band um Charlie Steen klingt ähnlich wütend, es wird gekeift und gebellt, die Riffs zacken um die hektischen Drums, Erinnerungen an Bands wie The Fall und die Parquet Courts werden wach. Aber Shame erlauben sich dann doch genau die Prise Pop, um neben ihrer zornigen Bestandsaufnahme der britischen Gesellschaft auch eine gute Handvoll Hits unters nach der neuen Lieblingsband lechzende Volk zu bringen.

»Concrete«, »The Lick« und vor allem »One Rizla« paaren die Düsternis der Television Personalities mit dem extrem tanzbaren Drive der frühen Arctic Monkeys. Wo sich die Class Of 2005 um Bloc Party und Maxïmo Park in der Irrelevanz verliert, reißen Shame das Maul auf und schleudern uns ein absolut mitreißendes Monster von Album ins Gesicht. Von dieser Band wird man 2018 noch viel sprechen.

Shame

Songs of Praise

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Dead Oceans

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