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Santogold

Santogold

Zuerst einmal: Santogold ist glücklicherweise weder die neue M.I.A. noch der nächste in die Charts gepushte R'n'B-Darling.
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Zuerst einmal: Santogold ist glücklicherweise weder die neue M.I.A. noch der nächste in die Charts gepushte R'n'B-Darling. Wer so was denkt, hat das gleichnamige Debütalbum der Philadelphierin bestimmt ohnehin links liegen lassen. Als Santogold letztes Jahr für die meisten aus dem Nichts auftauchte, waren die Vergleiche noch schneller zur Hand, als das sonst der Fall ist:

Die einen schrieben "die neue Lily Allen" herbei, weil Santogold auch mit Mark Ronson zusammengearbeitet hat; andere winkten sie als x-ten Björk-Klon durch, nur weil sie mit ihr tourte und ebenfalls in keine Schublade passen wollte. Die, die es am allerwenigsten verstanden hatten, schrieen sogar etwas von New Rave, nur weil hier jemand Modisch-Bunt trug statt die üblichen schwarz-weiß-grauen Röhrenuniformen. Santi White, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, plündert aktuelle Popströmungen,

mischt diese mit verschiedensten Ethno-Einflüssen und gestaltet dabei einen mehrschichtigen, federleichten sowie tanzbaren Musikentwurf. Konsequent blickt sie nach vorne, über den Tellerrand von Südafrika, Brooklyn und Berlin-Neukölln hinaus zu einem Ort, an dem in tausend Jahren noch alle zum subtil explodierenden "L.E.S. Artistes", dem verschleppten Halluzinogen "My Superman" oder zur nervösen Breakmaschine "Creator" tanzen werden.

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