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»Half-Light«

Rostam

Das frühere Ko-Vampire-Weekend-Mastermind Rostam Batmanglij formuliert auf seinem Solodebüt eine Klangwelt aus großen Songs, cleveren Beats und jubilierenden Streichern.
Geschrieben am
In seinem Quasi-Klassiker »Retromania« schreibt Simon Reynolds, dass Musiker gegenwärtig eigentlich mehr Kuratoren seien, die Songs aus Zitaten und Samples weben. Vielleicht auch darum erschien mir der 2010 auf »Contra« veröffentlichte Vampire-Weekend-Track »Diplomat’s Son« immer als Blaupause für die Musik dieses Jahrzehnts – auch wenn die schließlich ganz anders klingen sollte –: M.I.A.-Samples, Ivy-League-Streicher, selbstreflexives Referenz-Dropping, Polyrhythmik, Afrophonie, Beats. Mit diesen Elementen verhandelte der Vampire-Weekend-Multiinstrumentalist und -Produzent Rostam Batmanglij sein erstes schwules sexuelles Erlebnis.

Nach Arbeiten mit Frank Ocean und Solange sowie einem Kollaborations-Album mit Hamilton Leithauser (The Walkmen) im letzten Herbst folgt nun sein Solodebüt unter dem Namen Rostam, und es klingt tatsächlich wie »Diplomat’s Son« auf Albumlänge gezogen. Die songwriterische Klasse seiner früheren Band erreicht er dabei (und ohne den kongenialen Ezra Koenig vermutlich natürlicherweise) nur in einigen der 17 Tracks. Dafür sind die Texturen und Klangideen allesamt zum Jubilieren, was das Album zu einer außerordentlich erfreulichen Angelegenheit macht.

Rostam

Half-Light

Release: 15.09.2017

℗ 2017 Nonesuch Records Inc.

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