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»Rosemary & Garlic«

Rosemary & Garlic

Rosemary & Garlic spielen schwebenden Klavier- und Electro-Folk, dessen entrückte Zaghaftigkeit viel Aufmerksamkeit braucht, um überhaupt einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen.
Geschrieben am
Das Duo Anne van den Hoogen und Dolf Smolenaers aus den Niederlanden hat seit seiner Zusammenkunft 2014 schon ein paar Lobhudeleien sammeln können. Die erste EP »The Kingfisher« fand internationale Beachtung, der darauf enthaltene Song »Old Now« wurde über sieben Millionen Mal gestreamt – so weit die Fakten. Trotzdem wird es mit dem Debütalbum nun ernst, denn leider schaffen die Sängerin/Gitarristin und der Soundtüftler es nicht, über zehn Songs lang durchgängig die Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Das liegt nicht nur an der klanglichen Ausrichtung (nennen wir sie Dream-Folk), sondern auch an der zaghaften Umsetzung.

Reichlich verhuscht klammern sich die Klavierakkorde an van den Hoogens liebliche, aber wenig präsente Stimme. »Birds« erinnert an die Elfenhaftigkeit von Tori Amos, lässt jedoch die zugehörige Exzentrik vermissen. Es fehlen einprägsame Kanten, zu oft flirrt das Piano mit dem verhallten Gesang schüchtern durch den Raum. Unbestimmtheit kann auch fesselnd sein, wie Bon Iver oder Sufjan Stevens beweisen, aber dafür fehlt dieser Band momentan noch die Willensstärke.

Rosemary & Garlic

Rosemary & Garlic

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Rosemary & Garlic under exclusive license to Nettwerk Music Group Inc.

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