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Reverie

Daturah

Instrumentalmusik der ganz hohen Schule findet sich auf dem zweiten Album der Frankfurt-Main-Band Daturah
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Instrumentalmusik der ganz hohen Schule findet sich auf dem zweiten Album der Frankfurt-Main-Band Daturah, die auf "Reverie" gerade mal fünf Songs in 59 Minuten und 57 Sekunden unterbringt. Zwar ist es nicht ganz so, dass man darauf "durch die feinen Gitarrenwände kegelartig wie ein Vogel Greif im Sommerwind über der See weit nach oben gezogen" wird, wie es das Labelschreiben reichlich unlogisch verkaufen will, doch die Instrumental-Exkursionen zwischen Euphorie, Melancholie und echolastigem Gitarrenkrach sind allemal eine Reise wert.



Der Opener "Ghost Track" weht sich zunächst mit leisem Computerrauschen ins Bewusstsein, in der Ferne fiept sich das Gitarrenfeedback warm, ein unheimliches Sprachsample giftet "Look at the fucking shit, you're in!", und dann stehen sie zum ersten Mal vor einem, diese massiven Gitarrenwände, die bei Daturah auch dann nicht langweilig werden, wenn man immer wieder gegen sie läuft. Mogwai fallen einem da natürlich immer ein, wobei Daturah ihre Songs weit epischer anlegen und so gut wie keine Popstrukturen zulassen. Andere würden vielleicht sagen, sie klängen wie eine Mischung aus Explosions In The Sky und Isis. Wie auch immer: Muss man haben.

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