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The Last Legend

Raz Ohara

So einen nennen sie Soulboy, Glitzerjunge oder Berlin-Mitte-Boy. So einer kommt aus Dänemark. So einer - mit schickem Namen ausgestattet und natürlich beneidenswert gutaussehend - hat als keiner Junge wohl schon wildfremde Mädchen vor der Eisdiele angesprochen. Und heute schreibt er uns Indierockern
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Autor: intro.de

So einen nennen sie Soulboy, Glitzerjunge oder Berlin-Mitte-Boy. So einer kommt aus Dänemark. So einer - mit schickem Namen ausgestattet und natürlich beneidenswert gutaussehend - hat als keiner Junge wohl schon wildfremde Mädchen vor der Eisdiele angesprochen. Und heute schreibt er uns Indierockern die Balladen. Er ist Indiesoul, der R. Kelly des Postgrunge, der Bob Dylan des 21. Jahrhunderts, irgendwas dazwischen und irgendwie natürlich auch wieder was ganz anderes. Auf seinem neuen Werk heißt das Prinzip schön wertkonservativ: Mann mit genialer Stimme und Gitarre. War der Vorgänger „Realtime Voyeur“ noch eher eine Danceplatte, ein Sich-Abarbeiten an Clubkultur, gibt er sich nun um so akustischer und „purer“. Aus dem Track „Paid Voyeur“ von der ersten Platte ist hier nun „Payed Voyeur“ geworden - Remixen einmal andersrum: Elektronik raus, Gitarre und Percussion rein. Scheint ein allgemeiner Trend zu sein: Elektromaxis werden versteckt, dafür kriegen die Gitarren-Epen wieder die vorderen Regalplätze. Warum nicht? Der Gesang von Raz Ohara ist übrigens unglaublich: ungeheuer intensiv, komischer Akzent, pathetisch, sehnsüchtig. Manchmal nölig, aber im guten. Er singt dir aus der Seele, wenn es dir schlecht geht: „I don’t wanna see no more reality, I got a key to the door for the place where nobody knows me.“ Und weiß genau, um was es wirklich geht: „I wanna feel you, I wanna get closer.“ Diese Platte ist wie ein „beautiful day in a cold and sad world“. Und größer als Gott.

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