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»Scum«

Rat Boy

»Scum« ist ein blendender Opal aus HipHop, Indie-Pop, UK Garage und Electro-Punk, dessen ruhelose Genre-Vielfalt mit ausgiebiger Experimentierfreude anbandelt.
Geschrieben am
Jordan Cardy, dieser vortragsvirtuose Vorstadtschelm aus Essex, liefert tatsächlich eine der spannendsten und ausgetüfteltsten Platten des Jahres. Kürzlich vermeldete Kollegin Louisa Zimmer, Mura Masa habe mit seiner selbstbetitelten Premieren-LP das Brit-Album des Sommers veröffentlicht. Spätestens mit »Scum« geht diese Rechnung nicht mehr auf.  

Aus 25 Versatzstücken besteht der stilmultiple Baukasten, bei dem auch namhafte Gäste wie etwa Gorillaz-Mastermind Damon Albarn (»Turn Around M8«, »Get Over It«} ihre Finger im Spiel haben, in diesem Fall an der Keyboard-Klaviatur. Völlig unangestrengt changiert der letztjährige NME-Newcomer des Jahres zwischen süßlicher Lagerfeuer-Akustik (»Laidback«) und krawalligem Rap-Rock in rotzfrechster Beastie-Boys-Manier (»Kicked Outta School«).

Mit dem Schalk im Nacken toben Cardys punktpräzise Raps, als hätte sich Kooks-Sänger Luke Pritchard endlich aus dem Stimmbruch verabschiedet. Dass Rat Boy hierbei neun Mal von Interludes gebremst wird, die die LP in den Rahmen einer Radioshow spannen, gibt Zeit um Luft zu holen. »Scum« ist der pulsbeschleunigende Wachmacher, der nicht nur für die vom Brexit desillusionierte Millennial-Generation zum richtigen Zeitpunkt auftaucht.

RAT BOY

SCUM (Deluxe)

Release: 11.08.2017

℗ 2017 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group company, with the exception of tracks 10 & 17 (P) 2015 Parlophone Records Limited & tracks 8 & 12 (P) 2016 Parlophone Records Limited.

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