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»Licht und Schatten«

Rantanplan

Auf »Licht und Schatten« sind Rantanplan immer dann am besten, wenn sie das Tempo aus ihrem Ska nehmen.
Geschrieben am
Rantanplan verabschieden sich nach eigener Aussage vom Hochgeschwindigkeits-Ska. Also zumindest ein bisschen. Die neue Platte »Licht und Schatten« geht dementsprechend für Ska-Verhältnisse auch zurückgenommen los. »D.« und »Schattenmensch« sind kraftvoll und voller politischer Wut, aber auch innovativer als die altbekannten Ska-Standards. Leider begibt sich die Platte danach doch wieder zu oft auf ausgetretene Pfade mit typischen Ufta-Ufta-Rhythmen und zu vertraut klingenden Bläsern. 

Auch nach dem zehnten Hören bleibt die Frage, ob man da irgendeine zweite Ebene übersieht, wenn in »Revolution (Emma G.)« Revoluzzer-Sprüchen wie »Wenn die Revolution nicht tanzbar ist, sind wir nicht mit dabei« aneinandergereiht werden, die man schon vor 20 Jahren auf Klo-Wänden gelesen hat. Und auch Songs wie »Hörbie« klingen eher nach Fingerübungen. Einen der besten Momente des Albums liefert das Finale »Zur Liebe zu Fuss«, das zu zurückgenommener Instrumentierung die kleine romantische Geschichte einer Fernbeziehung erzählt. Rantanplan erfinden sich auf »Licht und Schatten« nicht radikal neu, aber gehen einige Schritte in eine neue, interessante Richtung. 

Rantanplan

Licht und Schatten

Release: 13.01.2017

℗ 2017 Drakkar Entertainment GmbH

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