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Mit K.I.Z, Years & Years und Ghostface Killah & Adrian Younge

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten neuen VÖs für euch gehört. Diesmal mit K.I.Z, Years & Years und Ghostface Killah & Adrian Younge.
Geschrieben am
K.I.Z »Hurra, die Welt geht unter« (Vertigo Berlin / Universal)
Nein, das Lachen bleibt einem beim Hören des neuen, vierten K.I.Z-Albums »Hurra, die Welt geht unter« definitiv nicht im Halse stecken. Warum? Weil einem als Reaktion auf die 13 Songs nicht mal ein kurzes Kichern entfährt. Wurden einem auf den bisherigen Alben und Mixtapes noch die von Ironie, Sarkasmus, Provokation und Tabubruch durchzogenen Punchlines im Sekundentakt um die Ohren gehauen, so hat man es auf »Hurra, die Welt geht unter« mit einer neuen Ernsthaftigkeit zu tun. (JW)

K.I.Z.

Hurra die Welt geht unter

Release: 10.07.2015

℗ 2015 K.I.Z., under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

Years & Years »Communion« (Polydor / Universal)
Neben dem, was die britischen Inseln mit Künstlern wie FKA Twigs oder Wolf Alice gerade an innovativem Sound zu bieten haben, präsentieren sich Years & Years in sehr schwachem Licht. Und das, obwohl die BBC das Trio zu Beginn des Jahres noch an den Spitzenplatz ihres renommierten »Sound of«-Polls setzte. Years & Years springen auf »Communion« hastig und ungeduldig zwischen zu vielen Einflüssen. Von Flying Lotus über Jai Paul, Hot Chip, James Blake soll man, nach Aussage der Band selbst, auch irgendwo ein bisschen Radiohead hören. Uff! (NN)

Years & Years

Communion (Deluxe)

Release: 16.06.2015

℗ 2015 Polydor Ltd. (UK)

Adrian Younge presents »Twelve Reasons To Die II« featuring Ghostface Killah (Linear Labs)
In Sachen majestätische Beats und spannende Geschichten siedelt auch Ghostface Killah seit Jahren weit vorne. Zusammen mit Adrian Younge präsentiert das Wu-Tang-Mitglied den zweiten von »Twelve Reasons To Die«. Die Fortsetzung der 2013 begonnenen Gangster-Geschichte setzt einmal mehr auf cineastisch anmutende Beats und lädt Wu-Mastermind RZA als Erzähler ein. Blaxploitation, Western und Martial-Arts-Filme fließen in den Ideen-Kosmos des Albums ein und machen »Twelve Reasons To Die II« zum vertonten HipHop-Kinospektakel. (BK)

Ghostface Killah

Adrian Younge Presents: Twelve Reasons to Die II

Release: 10.07.2015

℗ 2015 Linear Labs

Little Boots »Working Girl« (On Repeat / Dim Mak / Warner)
Die 31-Jährige lässt sich auf ihrem dritten Album nicht unter Druck setzen. Dem Höher-Schneller-Weiter-Prinzip ihrer Pop-Kolleginnen setzt sie einfach das kompaktestes und poppigstes Album ihrer Karriere entgegen, die nach dem verheißungsvollen Start mit dem 2009er-Debüt »Hands« etwas an Fahrt verloren hat. Nach der Trennung von ihrer damaligen Plattenfirma hat sich die Sängerin als Selfmade-Popstar mit eigenem Label neu erfunden. Auch davon erzählt ihr drittes Album, das phasenweise so klingt, als hätte sich Kylie Minogue The Human League hinters Mischpult gesetzt. (KP)

Little Boots

Working Girl

Release: 10.07.2015

℗ 2015 On Repeat

EZTV »Calling Out« (Captured Tracks / Cargo)
Mit einer Fülle an eingängigen Hooklines und schmissigen Gitarren-Riffs geben EZTV auf ihrem Debütalbum ihre musikalische Haupteinflussquelle ohne Umschweife zu erkennen: Big Star – die chronisch erfolglos gebliebene US-Power-Pop-Superband um den leider verstorbenen Songwriter-Genius Alex Chilton. Die Songs von EZTV-Songschreiber Ezra Tenenbaum glänzen dabei sowohl durch ihre kompositorische Reife als auch durch ihr Understatement. (TW)

EZTV

Calling Out

Release: 14.07.2015

℗ 2015 Captured Tracks

Envy »Atheist’s Cornea« (Rock Action / PIAS / Rough Trade)
»Ignorant«, »Insignificant«, »Isolated« – schon beim bloßen Überfliegen der Tracklist von »Atheist’s Cornea« tritt Envys Vorliebe für Attribute zutage, die nicht nur der Anfangsbuchstabe eint, sondern auch ein unbedingter Weltschmerz. Nichts Neues für Freunde der schreienden Post-Rocker aus Japan; man schätzt sie schon lange für ihre melancholisch verträumten Instrumentalpassagen und den panischen Redeschwall, der unter prasselndem Schlagzeug in Tetsuya Fukagawas gutturale Raserei überleitet. So konsistent wie auf »Atheist’s Cornea« allerdings gelang ihnen ihr Hausrezept bisher nie. (VE)

Envy

Atheist's Cornea

Release: 15.05.2015

℗ 2015 ROCK ACTION RECORDS

Lee Bannon »Pattern Of Excel« (Ninja Tune / Rough Trade)
Lee Bannons zweites Album für Ninja Tune riecht ein bisschen nach Verweigerungshaltung: Der Produzent, der zuletzt unter anderem die Beats für Joey Bada$$ machte, zieht – nachdem sein von Jungle und Drum’n’Bass geprägtes Erstlingswerk noch ausgesprochen herzlich holzte – auf »Pattern Of Excel« die Ellenbogen ein. Der Künstler selbst betont die Kontinuität seines Werks: Bloß, weil man mal etwas weglässt, macht man ja nichts komplett anderes. Was hinter der Percussion passiert, ist eigentlich dasselbe geblieben, man kann es jetzt allerdings besser hören, weil niemand permanent die Trommel schlägt. (MW)

Lee Bannon

Pattern of Excel (Bonus Track Version)

Release: 10.07.2015

℗ 2015 Ninja Tune

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