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Mit Jarvis Cocker Chilly Gonzales, Milky Chance u.v.m.

Platten der Woche

Wie jeden Freitag: Die wichtigsten Veröffentlichungen für euch gehört. Diesmal mit Jarvis Cocker Chilly Gonzales, Milky Chance u.v.m.
Geschrieben am
Jarvis Cocker Chilly Gonzales »Room 29« (Deutsche Grammophon/Universal)
Man kann sich gut vorstellen, wie die beiden als Harlekine in der Lobby des Hotels sitzen, einer am Piano, einer (nackt) auf dem Klavierdeckel, und mit ihren Stücken die Hollywood-Prominenz mal zum Lachen bringen und mal verwirren. Das ist Kammermusik, das ist Lounge- und Bar-Jazz im besten Sinne: in all seinen Einzelteilen suchend, insgesamt aber doch ungemein stimmungsvoll. Nur eines ist »Room 29« nicht: Popmusik. 
Christian Steinbrink

Chilly Gonzales & Jarvis Cocker

Room 29

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Gentle Threat Ltd/Sunday Service LLC, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Conor Oberst »Salutations« (Nonesuch/Warner)
Kaum ein halbes Jahr ist vergangen, seit Conor Oberst auf »Ruminations« blankzog. Nur kurze Zeit später winkt er all seine Freunde zu sich herein und behängt die porösen Song-Gerippe von »Ruminations« mit instrumentalem Nippes vom Singer/Songwriter-Dachboden – »Salutations« ward geboren. Das mag stimmungsvoll klingen und ist zudem musikalisch tadellos umgesetzt.
Valentin Erning

Conor Oberst

Salutations

Release: 13.02.2017

℗ 2017 Nonesuch Records Inc.

Depeche Mode »Spirit« (Columbia/Sony)
Eines wollten Depeche Mode auf »Spirit« ganz deutlich nicht mehr sein: zahm. Altersmilde kann man ihrem 14. Album beileibe nicht unterstellen oder vorwerfen. »Spirit« ist ganz deutlich als komplexes erzählerisches Großwerk angelegt, es reicht stilistisch über die Rock- und Blues-Phasen der Band bis in ihre düsteren Synthie-Anfänge und sogar darüber hinaus.
Christian Steinbrink

Depeche Mode

Spirit (Deluxe)

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Venusnote Ltd., under exclusive license to Columbia Records, a Division of Sony Music Entertainment

Judith Holofernes »Ich bin das Chaos« (Därängdängdäng/Embassy Of Music/Warner)
»Ich bin das Chaos« ist keine Liebe auf den ersten Blick – das Album wächst seinen Hörern aber ans Herz, wenn man ihm eine Chance gibt. Das liegt zum einen an Holofernes’ noch immer ganz wunderbarer Stimme, ihrem so typischen Kieksen in den Höhen und dem sanften Flüstern in den Balladen. Eine Stimme, die sofort Vertrautheit vermittelt, wenn man sie hört.
Julia Brummert

Judith Holofernes

Ich bin das Chaos

Release: 17.03.2017

℗ 2017 DÄRÄNGDÄNGDÄNG RECORDS

Milky Chance »Blossom« (Vertigo/Universal)
»Blossom« wirkt im Vergleich zum gefeierten Debüt aus dem Jahr 2012, wesentlich ernsthafter und deutlich entschleunigt. Die Grundstimmung der Songs ist hörbar unaufgeregter, die Arrangements der noch immer blumigen Melodien sind mithin reduzierter. Das nächtliche Lagerfeuer am Strand ist verglommen, stattdessen schaut man fast wehmütig auf die fernen Lichter aus der westhessischen Senke.
Menachim Zwartmann

Milky Chance

Blossom (Deluxe)

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Muggelig Records GmbH, under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

Sookee »Mortem & Makeup« (Buback/Indigo)
Während deutsche Rapper gerne die metaphorische Länge ihrer Geschlechtsorgane zu wenig originellen Beats vergleichen, setzt Sookee in ihrer Musik auf komplexere Berieselung zu Statement-Texten. Und da sich ihre ziemlich flinken Reime weiterhin vor allem den Themen Gendertheorie, Rassismus und Sexismus widmen, wird der gemeine Vorstadtgangster hier geistig wohl nicht immer hinterherkommen.
Klaas Tigchelaar  

Sookee

Mortem & Makeup (Deluxe Version)

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Buback Tonträger

Real Estate »In Mind« (Domino/GoodToGo)
In ihren Anlagen klangen Real Estate schon immer ein bisschen nach The Sea And Cake, nun kommen neben California-Sunshine-Pop auch noch Einflüsse der New Yorker Band Woods durch. Andere Genrevertreter werden sich wohl auch in Zukunft an der Dynamik und dem Variantenreichtum von »In Mind« die Zähne ausbeißen. Und jetzt erst mal ‘ne Runde chillaxen. Man sieht sich dann in den Jahresbestenlisten 2017.
Thorsten Streck

Real Estate

In Mind

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Domino Recording Co Ltd

Spoon »Hot Thoughts« (Matador/Beggars/Indigo)
Der erste Gedanke beim Hören dieser Platte: Das Gitarrensolo im Titelsong ist so schön eigensinnig, songdienlich und sexy, dass es auch nach all den Jahren immer wieder erstaunlich ist, wie leicht der Band die Ideen zufliegen. Spoon nähert sich auf »Hot Thoughts« Funkmastern wie Prince oder der Nonchalance von Phoenix an, was im Ergebnis zu einer tanzbaren und sehr dicht versponnenen Platte führt. 
Kai Wichelmann

Spoon

Hot Thoughts

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Matador

Pulled Apart By Horses »The Haze« (Caroline/Universal)
Pulled Apart By Horses sind live eine recht gute Anlaufstelle für Menschen, die sich zur Gitarrenbegleitung gerne anschreien lassen. Ihr neues Album, das auf einer Farm in Wales geschrieben und eingeübt wurde, soll nun die Spontaneität des Debüts wieder aufleben lassen. Das klingt nach einem irren Abenteuer, ist aber letztlich dann doch eher ein zielloses Abgrasen von Alt-Rock-Referenzen.
Sebastian Jegorow

Pulled Apart By Horses

The Haze

Release: 17.03.2017

℗ 2017 Amplify Recordings LTD, under exclusive license to Caroline International

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