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Mit Haiyti, Feine Sahne Fischfilet, Donots u.v.m.

Platten der Woche

Der Winterschlaf hat ein Ende, endlich gibt es wieder neue Alben. Die spannendsten Veröffentlichungen der Woche findet ihr wie immer hier. Diesmal mit Haiyti, Black Rebel Motorcycle Club, Feine Sahne Fischfilet u.v.m.
Geschrieben am
Während sie zuvor meist mit Könnern wie TrettmannKitschkrieg oder Money Boyzusammengearbeitet hatte, bestreitet sie den Fight auf »Montenegro Zero« nun allein – vielleicht eine Ansage an alle, die in der Vergangenheit fleißig Hass über sie ausgegossen hatten. Ihr Debütalbum ist allemal ein wilder Ritt, ob auf Asphalt in »Mafioso«, auf Dream-Pop in »Sunny Driveby« oder auf Pille in »Berghain«. Haiyti singt »Denn ich habe nichts zu verlieren«, und das scheint das Geheimnis dieser Künstlerin und dieser Platte zu sein: auf alle einen Fick geben, so muss das sein!
Konstantin Maier

Haiyti

Montenegro Zero

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Haiyti, under exclusive license to Vertigo/Capitol, a division of Universal Music GmbH

Explizit politische Botschaften bleiben auf dem fünften Album der Meck-Pomm-Punks eher außen vor oder auf einzelne Zeilen beschränkt. Politisch positioniert haben sich Feine Sahne Fischfilet ja ohnehin schon genug, da muss kein »Jetzt mal Klartext zur politischen Lage«-Song mehr her. Statt um eine Situationsbeschreibung geht’s also viel häufiger um ein solidarisches Wir-Gefühl und um gemeinsame Wut als positive Kraft.
Dominik Bruns

Feine Sahne Fischfilet

Sturm & Dreck

Release: 12.01.2018

℗ 2017 Audiolith

Das Trio bleibt nach wie vor der souveränen Variante des schmerzverwöhnten Lederjacken-Gitarrenrock treu. Die progressiv-lauten Töne sind weniger geworden, ohne der fantastischen Akustik-Depression »Howl« von 2015 nachzueifern. Das Gesamtbild wirkt schlicht eine Nuance getragener, nachdenklicher und fängt hin und wieder gar einen Funken Nick-Cave-Melancholie ein.
Klaas Tigchelaar

Black Rebel Motorcycle Club

Wrong Creatures

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Abstract Dragon under exclusive license to [PIAS]

»Lauter als Bomben« ist ihr zweites Album nach dem Umschwenken auf deutsche Texte, und selbstverständlich erfüllen die Donots die Erwartungen, Mittelfinger in all jene politischen und gesellschaftlichen Richtungen zu verteilen, in die auch ihre Fans nur finstere Blicke werfen. Gottlob vermeiden sie dabei plakative Phrasen ebenso wie einen übertriebenen Schwerpunkt aufs Flagge-Zeigen. Es bleibt genug Raum für Persönliches. Musikalisch gibt es teilweise sehr erfrischende Ausflüge in rohe, ungeschliffene Jugendzeiten.
Oliver Uschmann

Donots

Lauter als Bomben (Bonus Version)

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Solitary Man Records GbR

Nach den bitterbösen Idles schlagen nun Shame in eine ähnliche Kerbe, kommen allerdings nicht ganz so sperrig daher. Der Postpunk der Band um Charlie Steen klingt ähnlich wütend, es wird gekeift und gebellt, die Riffs zacken um die hektischen Drums, Erinnerungen an Bands wie The Fall und die Parquet Courts werden wach. Aber Shame erlauben sich dann doch genau die Prise Pop, um neben ihrer zornigen Bestandsaufnahme der britischen Gesellschaft auch eine gute Handvoll Hits unters nach der neuen Lieblingsband lechzende Volk zu bringen. 
Kristof Beuthner

Shame

Songs of Praise

Release: 12.01.2018

℗ 2018 Dead Oceans

Der konzeptionelle Überbau von »Offerings« erweist sich manchmal als etwas anstrengend. Die Geschichte einer Person, die mit ihrem Erinnerungs- und Identitätsverlust zu kämpfen hat, mag zwar ambitioniert sein – mitreißend ist sie nicht immer. Im Gegensatz zur musikalischen Leistung: Den Genre-Größen Other Lives, Beirut oder auch Bright Eyes stehen Typhoon mit diesem teils exzessiven, teils reduzierten Avant-Folk in nichts nach, der zwischen wunderschönen Songperlen wie »Coverings« und komplex-sperrigen Stücken wie »Algernon« mäandert.
Marius Wurth

Typhoon

Offerings

Release: 12.01.2018

℗ 2017 Roll Call Records

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