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Mit den Fleet Foxes, Beth Ditto, Lea Porcelain u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit den Fleet Foxes, Zoot Woman, Lea Porcelain u.v.m.
Geschrieben am
Fleet Foxes »Crack-Up« (Warner)
Die fast einstündige Reise auf »Crack-Up« fließt entweder ineinander oder kollidiert abrupt, wechselt zwischen melancholischem Mäandern und stürmischen Turbulenzen, immer wieder angetrieben von Streichern, Klavier und Bläsern. Es ist anstrengend, kann langfristig aber durchaus seinen Mehrwert entfalten.
Nina Gierth

Fleet Foxes

Crack-Up

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Fleet Foxes under exclusive license to Nonesuch Records Inc.

Lorde »Melodrama« (Universal / VÖ 16.06.2017)
Lorde hat keine Lust auf Wiederholungen und definiert ihren Stil neu. Weg von grazilen Electro-Klängen im leicht sedierten The-xx-Style, hin zu üppigeren Arrangements und mehr Pop. Niemand sonst erzählt derzeit so eindrücklich davon, was es heute heißt, jung zu sein. »Melodrama« ist jetzt schon ein Garant für viele Top-10-Jahreslisten und zementiert die Vorahnung, dass sie noch lange prägend für die Popwelt sein wird. 
Dominik Bruns

Lorde

Melodrama

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Universal Music New Zealand Limited

Beth Ditto »Fake Sugar« (Sony)
Ditto wendet sich wieder dem eingängigen, bebenden Tanzflächen-Pop zu, spickt ihn mit kitschigem Drama (»Lover«), setzt Geisterbahn-Soundeffekte (»Do You Want Me To«), und manchmal gibt’s auch ein paar Country-Anleihen (»Fake Sugar«), denn Ditto hat sich von den Südstaaten inspirieren lassen. Die Off-Beats sind allgegenwärtig, dazu ihre nach wie vor herausragende Stimme. Die wütende Dringlichkeit von früher ist Beth Ditto aber zusammen mit dem Rest Punk jedoch abhandengekommen.
Julia Brummert

Beth Ditto

Fake Sugar

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Myra's Child LLC under exclusive license to Sony Music Entertainment

Lea Porcelain »Hymns To The Night« (Rough Trade)
Auf »Hymns To The Night« zeichnen Lea Porcelain ein düster-unterkühltes, nachdenkliches und zutiefst melancholisches Nachtbild, in dem man von Pop gewohnte Songstrukturen lange suchen muss – die musikalischen Visionen des Duos wirken wie repetitiv inszenierte Momentaufnahmen.
Kristof Beuthner

Lea Porcelain

HYMNS TO THE NIGHT

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Lea Porcelain Recordings

Zoot Woman »Absence« (Rough Trade)
Dass man die musikalische Qualität nicht unbedingt nach Jahrzehnten sortieren muss, zeigt sich nach »Star Climbing« von 2014 auch auf dem neuen Album, dessen Mix aus Rückwärtsgewandtheit und Pop-Genialismus eine neue Ebene erklimmt.
Klaas Tigchelaar

Zoot Woman

Absence (Deluxe Version)

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Snowhite

The Drums »Absymal Thoughts« (Indigo)
Dass sich der ewig junge Beach-Boy von der ständigen Unsicherheit über den Fortgang der Band mal erholen würde, hätte man, er inklusive, nicht mehr vermutet. The Drums wirkten zuletzt uninspiriert, verwirrt, der Drops schien gelutscht. Und nun das: Im Zuge seiner Depression hat Pierce das beste Drums-Album seit dem Debüt »The Drums« aus dem Jahr 2010 per Home-Recording komplett allein geschrieben.
Paula Irmschler

The Drums

Abysmal Thoughts

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Anti

Royal Blood »How Did We Get So Dark« (Warner)
Beeindruckend ist bei Royal Blood auf der Nerd-Seite natürlich zunächst das Line-up, das drückenden Krach für eine ganze Kompanie veranstaltet, aber lediglich aus Schlagzeuger Ben Thatcher und Bassist/Sänger Mike Kerr besteht. Auf »How Did We Get So Dark« spielt das Windmühlengitarren-Gehabe trotzdem auf der Höhe der Zeit, facettenreich, pointiert, mit einer genialen Balance zwischen nacktem Stahlbeton und fein strukturiertem, italienischem Terrazzo. 
Klaas Tigchelaar

Royal Blood

How Did We Get So Dark?

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Imperial Galactic Limited t/a Black Mammoth under exclusive licence to Warner Music UK Limited

Portugal. The Man »Woodstock« (Warner)
»Woodstock« hat wenig mit dem damit assoziierten Musikstil zu tun. Dafür aber viel mit dem Freiheitsgefühl, für das das Festival ebenfalls stand. Die Komfortzone der Freiheit wissen Portugal.The Man für ihr bis dato untypischstes Album zu nutzen. Auf der neuen Platte abstrahiert die Band ihr bisheriges Sounddesign, dessen Kernbaustein stets 1960er-Rock gewesen ist, so sehr, dass man sie nicht auf Anhieb wiedererkennt.
Kai Wichelmann

Portugal. The Man

Woodstock

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Atlantic Recording Corporation for the United States and WEA International Inc. for the world outside of the United States. A Warner Music Group Company

Ride „Weather Diaries« (Wichita)
Mit »Weather Diaries« beanspruchen Ride eine Daseinsberechtigung, die man nicht jeder wiedervereinigten UK-Band aus den 1980ern oder 1990ern bescheinigen kann.
Christian Steigels

Ride

Weather Diaries

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Wichita Recordings Ltd., under exclusive license to [PIAS].

Die Buben im Pelz »Katzenfestung« (Moise Appeal)
1983 gab es die deutschsprachige Erstaufführung des Webber-Musicals »Cats« in Wien zu sehen. 34 Jahre später ist die Stadt nicht mehr nur für solcherlei Etepetete-Kram bekannt, sondern vielmehr für das Progressivste, was sich derzeit in Popmusik und Literatur finden lässt. Außer Katzen geht's den Buben im Pelz bei »Katzenfestung« vor allem um Dystopie, Rückzug, Sommer und Sex. 
Paula Irmschler

Die Buben im Pelz

Katzenfestung

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Noise Appeal Records

Kevin Morby »City Music« (Dead Oceans)
Dem tendenziell depressiven Charakter des Vorgängers setzt er eine lebensbejahendere Platte entgegen, Morby hat sich quasi vom Bett zum Fenster heraufgearbeitet. Und was er beim Blick durch das Fenster sieht, sind Menschen, die auf Bahnen warten, vereinzelt vorbeiziehende Autos, die die melancholische Lethargie des Morgens brechen.
Kai Wichelmann

Kevin Morby

City Music

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Dead Oceans

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