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Mit Dillon, Quicksand, Shed Seven u.v.m.

Platten der Woche

Wir haben wie immer die wichtigsten Veröffentlichungen der Woche für euch gehört. Diesmal mit Dillon, Quicksand, Shed Seven u.v.m.
Geschrieben am
Dillon »Kind« (PIAS / Rough Trade)
Man darf den Titel sowohl in englischer als auch in deutscher Sprache verwenden, beide Bedeutungen sind auf diesem Konzeptalbum über die Liebe relevant. Einmal mehr bedient sich Dillon ebenfalls der portugiesischen wie der deutschen Sprache für ihren spröden, aber liebevollen Gesang, dessen Aura Vergleiche mit Lykke Li oder Tori Amos längst nicht mehr nötig hat. Sie intoniert lädierte Songs mit unperfekten Sounds, die nicht der theatralischen E-Musik nacheifern, sondern spontane Emotionen transportieren, ehrlich gemeint und ein wenig herzergreifend sind.
Klaas Tigchelaar

Dillon

Kind

Release: 10.11.2017

℗ 2017 [PIAS] Recordings Germany

Yung Lean »Stranger« (Year001 / Kobalt / Rough Trade)
Mit seinem dritten Album zeigt das Wunderkind des Internet, wie geschickt man popkulturelle Referenzen mit rasselnden Trademark-Beats verweben kann. »Strangers« klingt deutlich depressiver und nachdenklicher oder auch erwachsener als die Vorgänger. Old Lean musste in den letzten Jahren, in denen er wie ein Rockstar abgefeiert wurde, scheinbar viel mitansehen. Aber dieser Bruch tut ihm gut, zumindest musikalisch ist eine Depression selten etwas Schlechtes gewesen.
Konstantin Maier

Yung Lean

Stranger

Release: 10.11.2017

℗ 2017 YEAR0001

Quicksand »Interiors« (Epitaph / Indigo)
»Interiors« ist eine qualitativ hochwertige Reise durch verschiedene Ausprägungen vertrackter, verspielter, moderat aggressiver Gitarrenmusik, die bei jedem Song nachträglich zeigt, wie viel »Familie« sie in den vergangenen Jahrzehnten erzeugt hat: Im Titelsong hört man tatsächlich die Deftones heraus, »Hyperion« könnte beim Einsetzen des Gesangs genauso mit dem euphorischen Gebrüll von Nathan Gray weitergehen, »Feels Like A Weight Has Been Lifted« kratzt seine Spuren in den Fels des schroffen Klanggebirges von Thrice.
Oliver Uschmann

Quicksand

Interiors

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Quicksand, under exclusive license to Epitaph

Shed Seven »Instand Pleasures« (Infectious / PIAS / Rough Trade)
Das erste Album seit 2001 transportiert den typischen Sound britischer Gitarrenbands der 1990er wie Manic Street Preachers oder Pulp fast schon parodistisch ins neue Jahrtausend. Ergänzt wird er durch sporadische Gospel- und Funk-Elemente sowie die kraftvollste, klarste Hochglanz-Politur, zu der ein Produzent wie Youth (der auch schon für U2 die Regler drehte) in der Lage ist.
Jan Martens

Shed Seven

Instant Pleasures

Release: 10.11.2017

℗ 2017 BMG Rights Management (UK) Limited

Andreas Spechtl »Thinking About Tomorrow, And How To Built It« (Bureau B / Indigo)
Andreas Spechtl hat einiges in Teheran erlebt, als er sich im letzten Winter dort aufhielt: Funken der Zukunft.»Ich verstehe, ich verstehe kein Wort«, singt Spechtl im Track »Africa Blvd« in einem der seltenen Gesangsparts dieses Albums – und findet für dieses Empfinden eine ganz andere musikalische Lösung als die deutsch-englische Pop-Kunstsprache seiner Hauptband Ja, Panik.
Steffen Greiner 

Andreas Spechtl

Thinking About Tomorrow, And How to Build It

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Bureau B

Jim White »Waffles, Triangles & Jesus« (Loose / Rough Trade)
Jim White ist ein klassischer Geschichtenerzähler. Egal, ob hinter der Kamera oder auf mittlerweile sechs Studioalben. Sein neues Werk »Waffles, Triangles & Jesus« beginnt mit Drones und endet mit Wünschen an die Kinder der Zukunft. Mögen diese sich auf ihre eigene Reise machen, die Welt erkunden, einen eigenen Blick auf diese »big, bad world« finden.
Stephan Uersfeld

Jim White

Waffles, Triangles & Jesus

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Loose Music

Sumie »Lost In Light« (Bella Union / PIAS / Rough Trade)
»Lost In Light«, das Zweitwerk der japanisch-schwedischen Sängerin, geradezu opulent aus. In »Night Rain« bläst eine gedämpfte Western-Trompete den Blues über einen getragenen Piano-Walzer und mehrstimmigen Harmoniegesang. In »Frö« und »Leave Me« schmeicheln sich warme Streicher ins Geschehen, und bei »Divine Wind« und »The Only Lady« verbreitet eine Steel-Gitarre schwermütige Americana-Atmosphäre.
Nina Gierth

Sumie

Lost in Light

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Bella Union

Yeah But No »Yeah But No« (Sinnbus / Rough Trade)
Die Arrangements sind in jedem Track einer neuen, naturinspirierten Entwicklung ausgesetzt: Taktierte, treibende Beats und flächige, breite Synthies wechseln sich mit sprudelnden, plätschernden Sound-Gebilden ab. Im spannungsvollen Wechselspiel durchbricht Sänger Fabian Kuss mit seinem einnehmenden Gesang immer wieder das dichte Klanggewebe und leitet die kühlen Electronica-Klänge in klar definierte Popmuster oder konsequente Stille.
Miriam Fendt

Yeah But No

Yeah But No

Release: 10.11.2017

℗ 2017 Sinnbus

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