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»OK«

Otherkin

Otherkin sind nicht die Ersten, die Indie-Rock und Punk ein Techtelmechtel eingehen lassen. Richtig funken will es diesmal aber nicht.
Geschrieben am
Setzt sich eine Band aus Mitgliedern mit unterschiedlichsten musikalischen Hintergründen zusammen, ist das Ergebnis oft entweder ein ideenreiches Produkt dieser Faktoren oder die Reduktion auf einen kleinsten gemeinsamen Nenner. Im Falle von Otherkin (der eine Gitarrist ein Fan von HipHop und Britrock, der andere ein Jazzer und West-Coast-Punker) ist es Letzteres: Der energiegeladene Rock der Iren emuliert Vorbilder wie die Ramones und Blur, setzt dabei Intensität und gute Melodien über Originalität und schielt gleichermaßen gen Garage und gen Stadion.

Mit diesem Mix und ihrem besten Song »Yeah, I Know« schafften es Otherkin nicht nur ins Radio, sondern sogar bereits ins Vorprogramm der Red Hot Chili Peppers. Um diesen Erfolgsweg weiter gehen zu können, fehlt ihrem Debütalbum jedoch letztlich die Eigenständigkeit: Auch wenn punklastigere Songs wie »Bad Advice« sofort zünden, wirkt »OK« weitestgehend wie eine identitätslose Vermengung von Einflüssen, bis das abschließende »So So« in seinem grandiosen Finale eine Extraportion Wut mit in den Topf wirft. Bis dahin aber ist »OK« nicht viel mehr als das, was sein Titel suggeriert.

Otherkin

OK

Release: 29.09.2017

℗ 2017 Rubyworks Ltd.

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