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»Green Twins«

Nick Hakim

Traumwandlerischer, in düstere Nebel gehüllter Neo-Soul mit Avantgarde-Note scheint ein Ding dieser Saison zu sein: Nick Hakims Musik ist noch surrealer, als das Cover glauben macht.
Geschrieben am
Wenn es um gelungene Debütalben geht, bleiben in diesem Jahr bisher eher Frauen in Erinnerung, von Vagabon bis Sophia Kennedy. Der einzige männliche Newcomer, der bei mir hängen blieb, ist der New Yorker Freak-Soul-Songwriter Gabriel Garzón-Montano, der Philip Glass, Radiohead und Erykah Badu in verführerischem Pop zusammendenkt. Nick Hakim schlägt mit seinem Debüt interessanterweise in eine ähnliche Kerbe – und wird ähnlich lange in Erinnerung bleiben: Sämige D’Angelo-Anleihen treffen hier ebenso verführerisch auf David Bowies späte Düsternis. Nick Hakim, studierter Pianist, nahm die ersten Skizzen für »Green Twins« auf, als er just nach New York zog. Wie er sich in die Stadt tastete, lässt die Musik erahnen: Wille, Traum, Depression und Überforderung. Soul ist das dominante Element (und Hakims Stimme ist eine wunderschöne Soul-Stimme), aber auch Jazz und lateinamerikanische Rhythmen sind fest in der DNA dieser Musik verankert. Alles liegt unter einem leicht verrauschten Schleier, in traumgleichen Nebeln, aber darunter funkelt es. Wie bei einem richtig großen Album. Vielleicht ist es Hakim gleich auf Anhieb gelungen.

Nick Hakim

Green Twins

Release: 19.05.2017

℗ 2017 ATO Records, under exclusive license to [PIAS] Cooperative

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