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Trinken Singen Schießen

Mutter

Dem Status quo wird hier zwischen nicht alltäglicher Zärtlichkeit und in der Luft zerreißenden Gewaltausbrüchen der Marsch geblasen.
Geschrieben am
Dem Status quo wird hier zwischen nicht alltäglicher Zärtlichkeit und in der Luft zerreißenden Gewaltausbrüchen der Marsch geblasen.

Mutter sind eine Rockband, wie sie nicht im Buche steht, und gerade deshalb legendär bis zum Gehtnichtmehr. In der Doku "Wir waren niemals hier" (2005) setzten sich Max Müller und Co. derart mit Unangepasstsein und Loser-Romantik auseinander, dass der Zuschauer Gänsehaut bekam. Einige Umbesetzungen beim ersten Album seit sechs Jahren haben der Band, die nach den Quasi-Chansons des "Hauptsache Musik"-Albums (1994) ihren einstigen "Mentor" Alfred Hilsberg mit der Rückkehr zum Krach auf die Palme brachte, nicht geschadet.

"Trinken Singen Schießen" beweist, dass Mutter sich unabhängiger denn je durch das Gestrüpp namens Leben bewegen – in einem Kosmos, in dem ein großer Künstler wie Dieter Roth zitiert wird, obwohl Max Müllers eigene Texte dessen "Scheissegedichte" und alles, was er sonst so verzapft hat, locker in den Schatten stellen, siehe "Tag der Idioten". Dem Durchschnitt wird zwischen nicht alltäglicher Zärtlichkeit und in der Luft zerreißenden Gewaltausbrüchen der Marsch geblasen. Ein guter Mutter-Song war stets eine sinnliche Erfahrung. Und diesmal gehen sie alle unter die Haut.

In drei Worten: Legendär / Krach / Auf-die-Palme-und-in-den-Schatten


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