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mOck

mOck

Songs wie Bruchrechenaufgaben. Krumme Zählertakte dividieren halbe Zählzeiten. Der größte gemeinsame Nenner der Songs dieses tollen Debüts ist der englischsprachige Gesang der alten Notwist-Schule.
Geschrieben am

Das Berliner Trio aus Bass, Gitarre, Schlagzeug macht diese Gesangslinien erfreulich oft zum Zentrum seines Mathrock, der dadurch eine schöne Dimension von Entspanntheit erreicht. Die Songs von mOck wirken, trotz Stolperrhythmik, schlüssiger als die vieler Kollegen, die sich ebenfalls für Tortoise und frühe Sinnbus-Bands begeistern. Der Sound des Albums könnte dabei trockener kaum sein. Nicht einmal ein Fitzelchen Hall scheint im Studio verwendet worden zu sein. »Rau« ist trotzdem das falsche Attribut für mOck, dafür geht das Trio viel zu verspielt zu Werke. Angenehme klangliche Abwechslung bieten die sechs instrumentalen Mini-Tracks des Albums, die mit netten Störgeräuschen und Rückwärts-Gitarren-Spuren für schräge Auflockerung sorgen. Ein kantiges Debüt, das nach großer Spielfreude klingt und die zwangsläufigen Klischees des Genres galant umschifft.

In drei Worten: Spielfreude / Mathrock / Stolperrhythmik

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