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»Tumult«

Meute

Auf Festivals haben Meute in den letzten Jahren für reichlich Verblüffung und Enthusiasmus gesorgt. Auf Platte funktionieren ihre Brass-Versionen von Techno-Hits aber nur eingeschränkt.
Geschrieben am
Seit zwei Jahren sind die Hamburger Meute eine immer zentralere Attraktion großer, hauptsächlich elektronischer Sommerfestivals: Ein Spielmannszug amerikanischer Prägung, der Techno-Tracks quer durch den Garten des Genres covert – so etwas hatte man vorher noch nicht gesehen. Was live besonders durch die enthusiastische Darbietung der Kapelle hervorragend funktioniert, muss auf dem nun aufgelegten Debütalbum zwangsläufig andere Sinne bedienen und neue Reize setzen.

Und damit tun sich Meute nicht ganz leicht: Es wird deutlich, dass ihr selbstverständlich analoges Instrumentarium die atmosphärische Breite von digital produzierten Tracks wie Trentemøllers »Miss You« oder Âmes »REJ« kaum reproduzieren kann und sie so in ein Korsett presst, dem auf über einer Stunde Albumlänge ausreichend Höhepunkte fehlen. Gut ist »Tumult« immer dann, wenn sich Meute wie in »REJ« ganz einer jazzigen Verspieltheit hingeben und ihre instrumentalen Fertigkeiten ausleben. Abgesehen davon bleibt Meutes Stil aber eine pfiffige kunsthandwerkliche Idee, die in erster Linie in ihrer Live-Darbietung besticht.

MEUTE

Tumult

Release: 13.10.2017

℗ 2017 TUMULT

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