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»Spellbound Scenes Of My Cure«

Maximilian Hecker

Maximilian Hecker feiert ein Fest. Eingeladen sind seine guten Freunde: die Melancholie, das schwermütige Klavier und viele sehnsüchtige Melodien.
Geschrieben am
Yeah. Endlich Winter. Endlich knipst mal wieder jemand die Sonne aus und macht Moll. »Spellbound Scenes Of My Cure« ist ein Album mit zehn vertonten Winterabenden. Und zwar nicht die guten Winterabende mit blütenweißem Schnee und Glühwein, sondern die mit kaputter Heizung und Einsamkeit. Begleitet vom traurigsten aller Instrumente - einem langsam gespielten Klavier - singt Maximilian Hecker vom Vermissen, Verlassen und Verirren. Von wegen Singen - er seufzt, schluchzt und schmachtet. Synkopen ziehen die Melodien wie das Warten auf eine neue Staffel »Walking Dead«. Zum Glück gibt es für diese Art von hochkarätiger Schwermut immer eine dankbare Abnehmerschaft - Herzschmerz-Fetischisten, Berufsmelancholiker und Liebesbulimiker (O-Ton Hecker).

Es ist aber auch schwer, sich den schwelgerischen Melodiebögen und dem sanft angeschlagenem Staccato des Klaviers zu entziehen. Weniger kitschig, sondern eher surrealistisch und beklemmend wird es, wenn man den Film zum Album sieht: Verhuschte Traumsequenzen in negativ Schwarz-Weiß. Sie sind nicht die Bilder des Laissez-faire, das das Klavier zelebriert. Sie zeigen eher, was dich verfolgen kann, wenn du darüber nachdenkst, warum du hier allein in einem kalten Zimmer sitzt. Keine guten Gedanken zu guter Musik.
– Maximilian Hecker »Spellbound Scenes Of My Cure« (Eat The Beat / Rough Trade / VÖ 16.01.2015)

Maximilian Hecker

Spellbound Scenes of My Cure (Bonus Track Version)

Release: 16.01.2015

℗ 2015 Eat The Beat Music

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