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»If All I Was Was Black«

Mavis Staples

Mavis Staples war in den 1960ern eine Stimme der Bürgerrechtsbewegung, und sie ist heute eine Stimme der Bürgerrechtsbewegung. Und solange die notwendig ist, hat Staples ihre »songs of freedom«, und die wird sie singen.
Geschrieben am
Mavis Staples’ Karriere begann bei den Staples Singers, gemeinsam mit Vater, Schwester und Bruder, mit denen sie als 17-Jährige einen ersten Hit hatte, 1956, mit einem bluesigen Gospel-Folk, der Bob Dylan beeinflusste. Mit ihren Alben beim Label Stax hatten die Staples bis in die 1970er hinein Charts-Hits, ihre Texte aber konnten nur hochpolitisch gelesen werden. Danach wurde Staples solo nie ein Superstar wie Aretha Franklin oder Nina Simone, vielleicht fehlte es dafür auch an Exzentrik und Bedrohlichkeit. Aber wem tUnE-yArDs und Nick Cave Songs schreiben, wer allein in diesem Jahr mit den Gorillaz und Arcade Fire aufgenommen hat, muss sich um die eigene Position in der Musikgeschichte nicht sorgen.

»If All I Was Was Black« wurde nun von einem anderen Indie-Superstar geschrieben: Jeff Tweedy ist bereits zum dritten Mal dabei, diesmal als alleiniger Komponist. Die elf Songs sind allesamt weich und sämig, aber packend nah an einem beschissenen Zeitgeschehen. Es geht um Black Lives Matters und um »We go high, when they go low«. Ob einem das Album etwas mitgibt außer perfekt produzierten Soul-Folk-Stücken, hängt zu großen Teilen davon ab, ob man Staples’ Message, dass die Liebe das alles ausheilen wird, noch glauben kann.

Mavis Staples

If All I Was Was Black

Release: 17.11.2017

℗ 2017 Anti

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