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»Tuning«

Mauno

Postrock-Gitarren, träumerischer Gesang, Field Recordings – die Kanadier Mauno dekonstruieren den klassischen Popsong.
Geschrieben am
Einer US-amerikanischen Musik-Webseite zufolge sind Schlagzeuger Adam White und Bassistin Eliza Niemi ausgesprochene Fans des Übernatürlichen. Das passt, auch der Musik von Mauno wohnt nicht selten eine träumerische, sphärische und angenehm ungreifbare Qualität inne. Das zweite Album der vierköpfigen Band aus dem kanadischen Halifax beschäftigt sich mit der Dekonstruktion des klassischen Popsongs.

Das gelingt meist ganz wunderbar, wie im Opener »Or Just«, einem sich steigernden Popflehen mit Pixies-Gedächtnis-Gitarre. Grizzly Bear scheinen als Referenzpunkt überdeutlich durch, in den entfesselten Momenten (»Hand«) denkt man an die grandiosen Instrumental-Postrocker Pele, und Sänger Nick Everett könnte mit seinem an Zach Condon gemahnenden weichen Timbre ganz hervorragend in einer Beirut-Coverband singen. Klar, da dürfen auch Field Recordings nicht fehlen, die sie in ihrer Heimat, aber auch in Berlin und Heidelberg aufgenommen haben.

Zwischendurch gewinnt man den Eindruck, dass Mauno nicht immer wissen, wie sie nun eigentlich klingen wollen. Aber diese kurzzeitige Unentschlossenheit wird kompensiert durch den tollen Schlussakt »Helah«. Schaut euch das dazugehörige Video an – näher kann man Sound und Ästhetik dieser Band nicht kommen. 

Mauno

Tuning

Release: 13.10.2017

℗ 2017 Tin Angel Records

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