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»Kinder Versions«

Mammút

Unentschlossenes aus dem Sound-Wunderland: Mammút aus Island können sich zwischen Darkfolk-Faszinosum und verkitschtem Spirit-Pop nicht so recht entscheiden.
Geschrieben am
Fragt man Kata Mogensen, wovon das neue Album ihrer Band Mammút handle, antwortet die Sängerin, dass sie selbst noch nicht die geringste Ahnung habe. Sogar die Band könne noch nicht deuten, von welchem Punkt ihrer Reise aus sie »Kinder Versions« auf die Welt loslasse. Suggestion in Reinform also, und das passt ja grundsätzlich zu Island als Blaupause für mystische Popmusik, in der Mammút durchaus daheim sind. Schon die Tempiwechsel im Opener »We Tried Love« zeigen eine gewisse, jedoch spannende Form von Ungradlinigkeit; eine Dynamik, die den geheimnisvollen Charakter dieser Band im Sound-Gulag zwischen Ethno-Pop, Folk und Postpunk beeindruckend unterstreicht.

Dabei schlingern Mammút ein weiteres Mal auf dem schmalen Grat zwischen kitschromantischem Spiritismus und faszinierendem Düsterfolk. Die Tatsache, dass Songs wie besagter Opener in die eine und Stücke wie der spannende, kryptische Titeltrack in die andere Richtung ausschlagen, macht zunächst neugierig, lässt die Platte aber insgesamt als seltsam ambivalente, für den Entdeckerkitzel schlicht zu wenig intensive Angelegenheit ausklingen.

Mammút

Kinder Versions

Release: 14.07.2017

℗ 2017 Bella Union

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