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»The Art Of Telling The Truth«

Magnet School

Musik für eine verrauchte Bar an einem verregneten Frühlingstag. Magnet School scheren sich einen Dreck um Innovationen.
Geschrieben am
Früher, als alles besser war, gab es den wunderbaren Beruf des Jukebox-Bestückers. Der zog übers Land, schneite mal hier und mal dort in eine Bar. Aus seinem Koffer zog er die neuesten Platten. Mit äußerster Sorgfältigkeit stellte sich der Herr im grauen Anzug seine Reiseroute zusammen. Nicht jedes Lied, nicht jede Band passte in die Kneipe, in den Club, in die Bar. Heutzutage, denn alles ist schlimmer, findet man kaum noch Kneipen mit einer Jukebox, und wenn man doch einmal auf einen dieser vergessenen Orte stößt, findet sich darin meist der übliche Schlager- und Charts-Rotz, mit etwas Glück mal CCR oder sogar Ton Steine Scherben. Magnet School findet man dort nicht, und wird man niemals finden. Dabei ist diese Band aus Austin, Texas äußerst jukeboxkompatibel. »The Art Of Telling The Truth« beginnt konventionell, langweilig, und wird danach immer besser. Spätestens bei »Irresitible Lie«, dem besten Trail Of Dead-Lied seit »The Rest Will Follow«, ist das vergessen. Laute Gitarren, Shoegaze, Melancholie, Explosionen. Noch ein Bier, Schill! Ich drücke noch einmal »Fare Thee Well«. Es gibt keine Jukebox-Bestücker mehr. Dafür nach acht Jahren ein neues Magnet School-Album. Das ist die Wahrheit. 

Magnet School

The Art of Telling the Truth

Release: 29.01.2016

℗ 2015 Shifting Sounds

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