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»Sick Scenes«

Los Campesinos!

Euphorisch verspielter Indie-Pop mit cleveren Texten – auf die Waliser Los Campesinos! ist auch auf ihrem sechsten Album Verlass.
Geschrieben am
Der Frühsommer 2016 war keine einfache Zeit für Gareth David alias Gareth Los Campesinos: In Frankreich schied England bei der Fußball-EM gegen Island aus, zeitgleich saß der Sänger der walisischen Indie-Popband im portugiesischen Amarante und verarbeitete trinkend seine jüngste Trennung. Der Song »I Broke Up In Amarante« ist nicht nur lyrisch – die unausweichlichen Verbindungen zwischen den banalen und existenziellen Unwägbarkeiten des Lebens –, sondern in seiner Pop-Euphorie auch musikalisch paradigmatisch für das Gesamtwerk der walisischen Band: euphorisch verspielter Indie-Pop mit Gitarren, Glockenspiel und Synthie. Immer mit dem Willen zur großen Geste, dabei stets charmant. Okay, manche Momente mag man zu pathetisch finden, wie schon in der Vergangenheit schrammt auch auf »Sick Scenes« manches knapp am misskittyesken Kinderlied vorbei. Es sind aber schlichtweg zu viele tolle Popsongs dabei, um sich ernsthaft daran stören zu können. Am stärksten ist die Platte im letzten Drittel: »Got Stendhal’s« hätte anders produziert auch Lorde oder Rihanna gut zu Gesicht gestanden, »For Whom The Belly Tolls« ist ein mächtiger Indie-Pop-Hit mit der üblichen übersteuerten Soundästhetik, »Hung Empty« der übercatchy Twee-Pop-Closer. Mit solch einem Soundtrack ist auch die nächste EM-Pleite oder Trennung überstehbar.

Los Campesinos!

Sick Scenes

Release: 24.02.2017

℗ 2017 Wichita Recordings under exclusive license to [PIAS]

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