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»Melodrama«

Lorde

Lorde verabschiedet sich vom Electro-Minimalismus und festigt ihren Ruf als eine der aufregendsten Stimmen des Pop.
Geschrieben am
So minimalistisch, wie der Opener »Green Light« einsteigt, klingt es, als mache Lorde genau da weiter, wo sie 2013 mit ihrem Debüt aufgehört hat. Aber zu der Zeile »…brand new sounds in my mind« explodiert der Song in euphorisch-überdrehten Pop – allein in dieser Nummer passiert mehr als auf der gesamten »Pure Heroine«. Damit wäre auch klargestellt, dass Lorde keine Lust auf Wiederholungen hat und ihren Stil neu definiert. Weg von grazilen Electro-Klängen im leicht sedierten The-xx-Style, hin zu üppigeren Arrangements und mehr Pop.

Auf ihrem Debütalbum kommentierte die damals 16-Jährige ihre Generation zynisch-distanziert wie eine etwas glamourösere Version von Daria Morgendorffer. Durch »Melodrama« zieht sich nun das Thema einer zerbrochenen Beziehung und die Erkenntnis, dass keine noch so exzessive Party den Liebeskummer wirklich übertönen kann. Songs wie »Sober« fangen dieses Gefühl perfekt ein und denken im Moment des Rausches schon das leere Gefühl am Tag danach mit. »Supercut« kondensiert das ganze Thema auf einen einzigen Gänsehaut-Moment, wenn der Beat plötzlich schweigt und Lordes Stimme völlig allein und zerbrechlich klingt, um dann zu voller Stärke zurückzufinden.

Niemand sonst erzählt derzeit so eindrücklich davon, was es heute heißt, jung zu sein. »Melodrama« ist jetzt schon ein Garant für viele Top-10-Jahreslisten und zementiert die Vorahnung, dass Lorde noch lange prägend für die Popwelt sein wird.

Lorde

Melodrama

Release: 16.06.2017

℗ 2017 Universal Music New Zealand Limited

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