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»Electric Trim«

Lee Ranaldo

Von wegen Thurston Moores Sancho Panza. Der ehemalige Sonic-Youth-Gitarrist Lee Ranaldo werkelt weiter an seiner Solokarriere.
Geschrieben am
Lee Ranaldo war neben seinen Großtaten für Sonic Youth ein experimentierfreudiger Solokünstler, noch ehe die Band das 20. Jahrhundert und kurz darauf sich selbst schlafen legte. Darauf folgte eine beachtliche Songwriting-Offensive Ranaldos, während der er zuletzt in Barcelona mit einem Akustik-Nachschlag zu seiner letzten LP »Last Day On Earth« so etwas wie ein Warm-up für dieses Album aufnahm. »Electric Trim« ist als weitere Zusammenarbeit mit dem Produzenten Raül Fernández Miró von Akustikgitarren geprägt. Wo »Between The Times & Tides« und »Last Night On Earth« noch dank netter Hooks kurzweilig, aber doch leicht schablonenhaft daherkamen, entdeckt Lee Ranaldo hier seine Abenteuerlust, ohne sich vom Hörer zu entfremden.

Der vielschichtige Opener »Moroccan Mountains« und das Sharon-Van-Etten-Duett »Last Looks« sind dabei zwei Paradebeispiele der neuen Freiheit: ein langsamer Stimmungsaufbau, Western-Gefühl, Entlastung für Steve Shelley durch digitales Getucker und zwischendurch immer mal wieder druckvolle Holla-die-Waldfee-Momente und Tempowechsel. Dass der Wilco-Gitarrist Nels Cline Ranaldos Background-Band The Dust unterstützt und der Autor Jonathan Lethem am Songwriting beteiligt war, wird da fast schon zur Fußnote. Vieles wächst auf »Electric Trim« langsam, doch es wächst stetig und lässt keinen Zweifel daran, dass Ranaldo sich hier von seiner besten Seite zeigt.

Lee Ranaldo

Electric Trim

Release: 15.09.2017

℗ 2017 Lee Ranaldo under exclusive license to Mute Artists Ltd

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